Horrendous – The chill

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http://www.myspace.com/horrendousdeathmetal

Erscheinungsjahr: 01.02.2012

Dark Descent Records / CD / Death Metal / USA / 9 Songs

Old school Death Metal und kein Ende und seien wir doch mal ehrlich, wir wollen es doch gar nichts anders, oder? Wir brauchen es doch, yeah! seit 5 / 6 Jahren tobt der Old school death metal wieder im Underground, hat auch jüngere Bands mitgenommen und so kommt mittlerweile ein Album nach dem anderen heraus. Die meisten Bands schauen in Richtung Schweden, so aber nicht HORRENDOUS. Florida ist ja auch kein schlechter Platz für Death Metal und so geht man dann auch zu Werke. Allerdings ist die Produktion eher typisch schwedisch, hört man auch nicht jeden Tag, macht aber Laune. Es werden coole Melodien erzeugt und auch die Solis sind geil, klingen teilweise nach Slayer und Obituary. Die Vocals klingen nach einer Mischung aus Tardy, van Drunen und Chuck.. Old school Death Metal lebt von der Atmosphäre und diese fliegt über das ganze Album. Aggressiv und melodisch. Ein Song wie “Altar” klingt so geil altbacken, lediglich der Gesang ist irgendwie zu laut, aber sonst ist aller cool.Das Riffing geht dann auch teilweise in die schwedische Richtung. Geile Melodien werden mit Hooks verbunden. Nettes Teil. Dabei klingen sie durch die Solis und einzelne andere Kleinigkeiten doch recht eigenständig. Sie verwenden doch viel Stile, so geht man dann auch teilweise sehr technisch wie DEATH zu Werke. Desöfteren hört man alte Deathriffs heraus. Klingt recht geil,zumal jeder Song zwar in dieselbe Richtung geht, aber doch anders klingt. Und die Melodie in “The Somber (Desolate Winds) klingt nur geil, der ganze Song ansich. Superb, Schönes Teil. Mischung aus amerikanischen( Autopsy, Death, Obituary) und schwedischen Death Metal (Entombed, Dismember) mit überwiegenden van Drunen Gesang. Geil

Trackliste:1.The Womb 2.Ripped To Shreds 3.Altars 4.The Somber 5.Fleshrot 6.The Ritual 7.Fatal Dreams 8.Sleep Sickness 9.The Eye Of Madness

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Dominus Xul – To the glory of the ancient ones

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http://www.myspace.com/dominusxulofficial

Erscheinungsjahr: 23.08.2011

Xtreem Music / CD / Death Metal / Chile / 9 Songs / 40:05 min

Denke ich an Spanien in der Nacht, denke ich an Sonne, Eurokrise und natürlich Xtreem Music. Dave Rotten hat es sich ja zur Aufgabe gemacht, Undergroundbands richtig zu promoten und auch zu veröffentlichen. DOMINUS XUL stammen aus Chile und seit Jahren tummeln  ich dort richtig gute Bands, leider bekommen wir arroganten Europaer das nicht immer so mit. Die Burschen sind auch schon seit Ewigkeiten im Geschäft. Seit 1992 kämpfen sie im Untergrund, damals noch unter den Namen „Dominus“.  Leider hatten sie einen Trauerfall zu beklagen.Der Sänger war verstorben. 2010 ging man dann wieder gemeinsame Wege und nun liegt uns das Zweitwerk via Xrtreem Music auf dem Tisch.Der Bandname DOMINIS XUL klingt schon irgendwie düster und genauso ist auch die Musik. Intro darf nicht fehlen und los geht es mit der Blasphemy. Antichristliche Songs werden uns geboten, finster und morbide. Besonders old school Fans dürfen sich freuen. Eindeutig machen sich hier die Einflüsse von Incantation und Immolation breit. Schleppend und brutal geht man zu Werke, so wie man es von den Amerikanern kennt. „The ancient initiator“ zum Beispiel hätte auch gut von Immolation sein können.Über alles schwebt eine dunkle Atmosphäre. Sie können aber auch melodisch, sowie bei „I raise lucifer“.“Dethroning the false father“ ist ein echt geiles Stück und erinnert auch an Dead Congregation. Die Songs klingen alle leider sehr ähnlich und auch das Riffing ist nicht gerade neu, aber die Atmosphäre macht das Album stark. Morbider Death Metal, so wie er sein sollte und Spaß macht. Kann man durchaus empfehlen, sofern man Fan von Incantation ist.

Tracklist 1. Intro 2. Burying the Holy Lies (Manifesto of Apostasy) 3. The Secret of Liquid Arcane 4. I Raise Lucifer 5. A Tribute to the Real Knowledge 6. Time for the Ancient Ones 7. The Ancient Initiator (Bringer of Light) 8. Dethroning the False Father 9. Elements Against Weakness

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Omnious Crucifix – The spell of damnation

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http://www.myspace.com/omniuscrucifix

Erscheinungsjahr: 13.01.2012

F.D.A.Rekotz / CD / Doom Death Metal / Mexico / 9 Songs / 38:35 min

Jaja, de Rico und F.D.A.Rekotz, quasi ein Blindkauf, denn der Bursche hat echt ein Händchen für geile Bands. Bands die niemand so richtig auf die Rechnung hat und dann mehr als überzeugen können.OMINIOUS CRUCIFIX zocken natürlich Death Metal, ist ja bei Rico klar. Zum Glück kann Rico jeden Abend um die Ecke einen Tequilla mit den Burschen trinken, denn sie stammen aus Mexico. Heutzutage kein Problem, da schnappt man sicher die Mehrfliegermeilen von Herrn Wulff und schon ist man da. Seit fünf Jahren sind die Burschen erst im Underground unterwegs, lieferten bis dato ein Demo,eine EP und eine Split mit Soul Eater ab und pünktlich zum Weltuntergang auch ihr Debut. Die Apokalypse kann kommen und OMNIOUS CRUCIFIX liefern einige geile Soundtracks dazu ab. So soll es sein! Hier wird dreckig old school zerstört. Mit schnellen Parts haben es die Mexikaner nicht so sehr, man agiert ehr  im Midtempo und hinzu geselligen sich doomige Parts. Klingt alles so, als ob meine Lieblingsholländer rund um Martin van Drunen Pate gestanden haben. Irgendwie klingen OC aber düsterer und morbider, aber ansonsten haben sie schon desöfteren ASPHYX gehört.”Putrid Purity” oder “Secular Omens of doom” sind die besten Beispiele dafür. Die Walze des Todes überrollt euch acht mal und das macht richtig Laune. Die Vocals gefallen mir auch sehr gut, denn man versucht nicht höllisch tief zu kommen. Das hätte nicht gepasst, sondern man geht schreiend und growlend zu Werke. Gefällt mit. Hier wird acht mal Doom Death Metal der düsteren Sorte geboten. Allerdings muss man sagen, dass das Album gegen Ende hin irgendwie anstrengender wird. Es fehlt einfach die Abwechslung. Hier und da mal ne Raserei oder ne schnelles Riff mit schnellen Doublebass und der Drops wäre gelustscht. Einige Riffs knallen auch nicht so richtig. Trotzdem ist es ein leckeres Album, welches ich besonders Asphyx Fans empfehlen kann.

Tracklist: 1.Third Day Resurrection 2.Putrid Purity 3.Primitive Sin 4.Defiling The Altars of an Absent God 5.Secular Omens of Doom 6.Church of Death 7.The Spell of Damnation 8.Repulsive Sanctification of the Absurd

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Cadaverous Condition – Burn brightly alone

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http://www.cadaverouscondition.com

Erscheinungstermin:23.09.2011

Eigenproduktion/ CD / Death Metal / Österreich / 10 Songs / 51:20 min

Hm, endlich mal wieder Zeug aus Österreich. Da hat sich ja einiges getan in der Szene, aber irgendwie landet nichts mehr so richtig auf meinem Tisch, Nun ist ja alles anders.CADAVEROUS CONDITION. Ich bin mir auch ganz sicher, dass ich auch älteres Material von ihnen habe, müsste ich aber mal nachschaue und da bin ich jetzt zu faul zu, ausserdem wollen wir ja das aktuelle Tagesgeschehen bewerten. Man muss die Band schon im Genre “Death Metal” unterbringen, aber sicherlich nicht im Standardtanz. Die Burschen bewegen sich noch in andere Richtungen und man könnte das Werk als eine Mischung aus Death Metal und Folk bezeichnen. Auf der einen Seite gehen sehr rabiat und zügig zu Werke, sowie bei ” Order of the forlorn”. ( Mein Lieblingsstück auf dieser Scheibe, da auch ordentlich Gas gegeben wird), auf der anderen Seit tanzt man leise im Wind und verarbeitet folklorische Tendenzen.(Into my river). So richtig zuordnen kann man die Band nicht und das spricht definitv für die Band. Ich für meinen Teil bezeichne mich nicht unbedingt als “Open Minder”. Solche Verkettungen sind nicht unbedingt meine Geschichte und darum habe ich auch so meine Probleme mit dem Album. Abwechslungsreich sind natürlich Stücke wie “Shine unseen, the disappear” ( recht doomig) und “The small roads out of town ” ( Klavier mit grunzgesang), gar keine Frage und sie haben auch einen hohen Wiedererkennungswert und auch die Produktion ist druckvoll und klingt nach Neunziger, aber trotzde mag der Funke nicht so richtig bei mir rüberspringen. Wer das jetzt richtig gelesen hat, wird merken, dass das Album durchaus lohnenswert ist, aber nicht meinen Nerv und Geschmack trifft. Wer sich als “Open Minder” sieht, dem lege ich das Album sogar ans Herz. Reine Death Metaller werden ihre Schwierigkeiten haben, glaube ich. Trotzdem anchecken. CADAVEROUS CONDITION ist eine eigenständige Band, die es verdient hat.

Tracklist:

1. Ghost 2. Driftwood 3. We Knew They Were Coming 4. We Both Go Down Together 5. Alone I Will Travel In Time Tonight 6. Wicklow Nightfall 7. Use Your Blood 8. Into My River 9. Order Of The Forlorn 10. The Clearing 11. The Small Roads Out Of Town 12. Shine Unseen

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Degradation – Juggernaut

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http://www.degradationband.com

Erscheinungsjahr: 2011

Eigenproduktion / CD  Thrash Metal / USA / 8 Songs / 30:35 min

“Love and marriage” – so geht es los, bei den Helden “Al Bundy”. Die Kultfigur verkauft Schuhe in Chicaga. Da es ja nur Frauenschuhe waren, waren die Burschen von DEGRADATION sicherlich nie in seinem Geschäft, obwohl sie die Heimat teilen. In knappen 30 Minuten wüten hier die “Bulls”.Und das ganze in Eigenregie, nicht übel, meine Damen und Herren, nicht übel, besser hätte Michael Jordan die Sache auch nicht versenken können. Das Quartett ist hierzulande quasi völlig unbekannt, obwohl sie schon 10 Jahre auf dem Buckel haben. Meines Erachtens dürfte und könnte sich das mit dieser Veröffentlichung ändern. Die gute alte Zeit ist wieder im kommen. Sei es im Death Metal oder im Thrash Metal. Lezteres hat sich die Chicagogang auf die Fahnen geschrieben. Dabei bleibt man im eigenen Land und orientiert sich nicht an den teutonischen Bands, sondern schielt auf die Bay Area Region. Natürlich sind auch, wie bei jeder Thrash Metal Bands, Riffs dabei, die absolut an Slayer erinnern, aber eben auch an Bands wie Exodus. Allerdings gehen die Burschen irgendwie frischer ans Werk, klingen teilweise recht progressiv und auch verspielt. Das könnte der Grund sein, warum sie keinen Deal haben, ansonsten wüsste ich keinen, denn das Material ist dermaßen thrashig geil, dass es jeden zum bangen bringen muss. Dass sie auch dem Death Metal nicht ganz abgeneigt sind, hört man bei der Coverversion von “The Crown” namens “Executioner..Slayer ofthe light”. Ansonsten überzeugen sie mich gearde im Uptempo, wenn sie halt ein wenig Slayerlastig klingen. Ausserdem sind gute Melodien vorhanden und die Refrains bieten sich zum mitgröhlen an. Thrasherherz, was willste mehr. Die Band hat sich 2001 gegründet und in 2011 das Debut heraus gebracht. Gut Ding will eben Weile haben. Hoffen wir mal, dass wir nicht nochmal 10 Jahre warten müsse. Eine echte Undergroundperle!

Trackliste… 1. A necessary Evil 2. Juggernaut 3. The Reckoning 4. Rise To Fall 5. Trail Of Sin 6. Executioner… Slayer Of The Light (THE CROWN Cover) 7. Degradation 8. Thrill Of The kill

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Katana – Heads will roll

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http://www.myspace.com/bladeofkatana Erscheinungsjahr: 20.05.2011 Listenable Records / CD / Heavy Metal / Schweden / 9 Songs / 40:1o min

Mein lieber Herr Gesangsverein, wieviele Bands gibt es eigentlich in Schweden? Haben die denn nichts anderes zu tun. Machen dort denn alle Mucke? Old school Schweden Death Metal und melodischer Schweden Death Metal ist ja wieder total angesagt, aber damit haben Katana nichts zu tun, aber auch rein gar nichts. Schade, wie ich finde, aber da ist ja Wurst. Die Musik ist genau richtig, wenn man einen IKEA Schrank zusammenbauen möchte. Aggressive Musik kann man da ja nicht unbedingt gebrauchen, man ist ja meistens schon selbst aggressiv genug. KATANA bieten uns eine Mischung aus dem tradiotionellen Heavy Metal, NWOBHM und Hardrock. Dabei gehen sie sehr melodisch zu Werke. Bis dato haben sie eine EP auf dem Markt und nun dieses Debut via Listenable Records. Das franzöische Label ist ja auch kein unbekanntes mehr. Teilweise klingt man nach deutschem Power Metal.Nicht unbedingt meine Baustelle, aber durchaus cool und geil. Besonders “Livin without fear” ist der Knaller. Freunde der “eisernen Jungfrau” sollten hier mal ein Ohr riskieren. Da ich in letzter Zeit kaum Heavy Metal gehört habe, ist so ein Album dann echt lecker, da sie irgendwie sehr unbekümmert und frisch daherkommen. Die Hymne “Phoenix on fire” könnte sogar in einigen Radiostationen laufen, da bin ich mir sicher, zumindstens in Schweden. Natürlich hapert es noch ein wenig. Es knirscht an allen Ecken, denn nicht alle Songs haben so eine richtige Durchschlagskraft. Besonders die zügigeren Nummern des Quintett funzen nicht so richtig, aber ansonsten ist KATANA ein gutes Album Album gelungen. Wer auf Achtziger Zeug abfährt, der sollte sich “Heads will roll” zulegen.

Tracklist 1.Livin´Without Fear 2.Blade Of Katana 3.Phoenix On Fire 4.Neverending World 5.Heart Of Tokyo 6.Asia In Sight 7.Across The Stars 8.Rebel Ride 9.Quest For Hades

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Dies Irae – Secret Veils of passion

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http://www.myspace.com/diesiraeonline Erscheinungsjahr: 09.01.2012 Chaos Records / CD / Doom Metal Avantgarde / Mexico / 10 Songs / 53:44 min

Ich hatte immer gedacht, bei DIES IRAE handelt es sich um Polen, aber diese Band hier stammt aus Mexico. Naja, wird dann wohl eine andere sein, denke ich mal.Anfang des Jahres des Weltuntergangs kommt dieses Album via Chaos Records heraus und wir sind gespannt, ob DIES IRAE den Maja-Armageddon einleiten können. Soundtrack zur Maja-Apocalypse, sozusagen. Nach acht Jahren hat man sich wieder zusammengefunden und das dritte Album der Bandgeschichte aufgenommen und Potzblitz, das hat es in sich. Ein Album, welches mich heute auf dem richtigen Fuß erwischt, denn ich habe richtig Zeit zum zuhöen und lasse mich mit auf die Reise nehmen. Normalerweise zocken DIES IRAE nicht meine Mucke, das ist nach den erste Klängen schon klar. Trotzdem bin ich dabei. Eine Mischung irgendwie aus Domm, Jazz und Progressivität. Erinnert irgendwie alles an Pink Floyd, nur auf Metal. Wie hieß denn die eine Combo? Ulver, genau, daran erinnert mich es auch noch. Gekonnt arbeiten die Mexikaner sich durch das Album, welches man wohl als Konzept sehen muss, denn irgendwie geht ein Song in den anderen rüber. Hier wurde nichts dem Zufall überlassen, das Songwriting und die Arrangements sind hervorragend. Sogar der leicht träumerische Klargesang stört mich nicht, zu sehr bin ich auf die Musik fixiert. Definitv kein Album für jeden Tag, zumindestens für mich, denn dafür ist mir dass denn doch zu progressiv,zu experimentiell und zu avantgardisch, aber heute klappt es irgendwie und ich bin positiv berühr. Ist das nicht Sinn und Zweck der Musik. Emotionen erzeugen, egal welch Art? Da sie auch harte Seiten ansich haben, beweisen sie z.B mit “For”, denn dort bietet man melodischen Death Metal mit Shouts. “hate” z.B. geht in Richtung Katatonia , würde ich sagen. Growls werden verwendet. Ja, DIES IRAE haben mich für heute entzückt, eine experimentielle Reise, die ich genossen habe. Zieht sie euch mal rein.

Trackliste: 1.Want 2.To 3.Tree 4.For 5.Fight 6.Sex 7.E7en 8.Hate 9.Night 10.Then?

 

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Blood Mortized – Bestial

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http://www.bloodmortized.com/ Erscheinungstermin: 05.12.2011 Chaos Records / CD / Death Metal / Schweden/ 4 Songs / 18:37 min

Hm und da ist er wieder, der gute alte Death Metal aus Schweden. Ich liebe ihn, daß sollte jeden Possessed – Mag Leser ja mittlerweile bekannt sein. Diese EP via Chaos Records ist bereits im Februar 2011 viq Nocturnal Blood Records erschienen. Wieso, weshalb und warum diese EP jetzt nochmal an den Mann gebracht werden muss, weiß ich nicht, ist mir auch egal. Die Burschen hier stammen natürlich auch aus Schweden und mit ANders Hansson ( Amon Amarth bis 1998) und Matthias Borgh ( Crypt of Kerebros) hat man zwei erfahrene und bekannte Musiker in den Reihen. Reicht dieses aus? Nein, um dass mal klar vorweg zu nehmen. BLOOD MORTIZED muss sich messen lassen mit anderen in 2011 erschieneden Alben, wie die von Paganizer ode Entrails und da fällt die Ep hinten runter. Die Grundvoraussetzung sind geschaffen. Es wurde zwar nicht im Sunlight Studio aufgenommen, aber der Sound ist gleich. (Underworld Recording). Der typische dreckige Schwedensound mit dem geilen Gitarrenklang. Sicherlich ist das Stück:”Shadow of the quarter sun” ein geiles Stück, abe ansonsten klingt man wirklich wie die tausendste Kopie von Entombed oder Dismember. Es fehlen dann irgendwie doch die Ideen beim Songwriting. Der eben genannte Song sollt als eigene Meßlatte genommen werden, denn der ist straight , schnell und bietet einen klasse Refrain. Auch “Rekviem” kann mit der dunklen Atmosphäre glänzen, aber das war es dann auch schon. Natürlich hatte ich Spaß beim zuhören, denn es ist ja old school Schwedentodesmörtel und ich liebe einfach diese endlos runtergestimmten Gitarren, aber im Vergleich zu anderen Combos dieses Genres sind BLOOD MORTIZED eher Durchschnitt.

Trackliste… 1. Bestial 2. Of Dust & Doom 3. Shadows of the Quarter Sun 4. Rekviem -

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Vore – Gravehammer

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http://www.vore.org/

Erscheinungstermin: 20.12.2011

Eigenproduktion / CD /Death Metal / USA / 9 Songs /58:23 min

Hm, irgendwie habe ich den Namen schon mal gehört, kann mich aber auch täuschen. Im Verbindung bringe ich ihn mit Death Metal und da liege ich genau richtig. Seit 1994 sind die Burschen schon am werkeln und schmettern uns im Jahre 2011 ihr drittes Album um die Ohren. Die Amis konnte auch live schon einiges abreissen, u.a anderen mit Szenegrößen wie Manowar, Morbid Angel, Cannibal Corpse, Deicide, Obituary usw. Da verwundert es einen, dass dieses Teil als Eigenproduktion erscheint. Egal,was solls,wie gesagt, die Band wurde im Jahre 1994 gegründet und das hört man mehr als heraus. Natürlich regiert hier der old school Death Metal. Nachdem die ganze Welt sich wieder Richtung Schweden orientiert hat, wenn es um Sachen Death Metal geht, ist es auch mal wieder schön, den guten alten amerikanischen Death Metal genießen zu können. Auf dieser Schiene bewegen VORE sich total. Das bedeutet, dass überwiegend das Midtempo die Fahne schwingt. Schnellere Parts werden mit eingebaut und die werden dann meistens mit frickeligen und technischen Riffs ala Monstrosity oder Suffocation kombiniert. Hinzu gesellen sich gute Melodien und coole Breaks. Dabei ist das Songwriting nicht immer nur geradeaus, sondern man kann auch verzwickt zu Werke gehen, sowie bei “The claw is the law”. Das Album überrennt einen so richtig langsam. Death Metal Mischung aus Obituary, Grave, Jungle Rot, Bolt Thrower, MOnstrosity und Suffocation. Was will man mehr. Mir hat das Album gefallen. Es killt einen jetzt nicht zu 100%, aber die Tötunsabischt ist mehr als gegeben.

Trackliste The Cruelest Construct The Unseen Hand Doomwhore Uroboros Gravehammer The Claw Is The Law Progeny Of The Leviathans Throne To The Wolves Sacerdotum Tyrannis

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SSS – Problems to the Answer

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http://www.myspace.com/shortsharpshock

Erscheinungsjahr:12. Juli 2011

Earache Records / CD / Thrash Metal / England / 25 Songs / 41:36 min

Hm, ehrlich gesagt, die Karrier dieser Band habe ich nie vefolgt. Ich hab hier und da mal was von Earache, ihrem Label bekommen, aber nie so richtig reingehört. Den Namen fand ich immer schon blöd, aber das spielt ja im Grunde keine Rolle, denn er ist ja auch nur abgekürzt und bedeutet Short Sharp Shock. Was solls. Die Band läuft unter der Rubrik Thrash Metal. Okay, dann schauen wir mal. Hm, 26 Songs. Doch Grindcore. Nee, doch Thrash Metal, aber eher Crossover. Gleich von Anfang an werden Parallelen zu Bands woe D.R.I, S.O.D.,Suicidal Tendencies, M.O.D.oder Muncipal Waste ersichtlich und hörbar. Diesen Stil gibt es ja irgendwie gar nicht mehr, aber SSS ziehen ihr Ding gnadenlos durch. So einen old school Krams habe ich ja Ewigkeiten nicht mehr gehört. D.R.I. fand ich damals immer sehr geil, besonders die “Forth of a kind”. Und genau diesen Zeitsprung machen SSS. Back to the roots, zurück zu den Endachtziger, als wären die zwanzig Jahre nicht dazwischen gewesen. Dabei haben sie auch kurze Songs im Angebot, sowie ” Birdshit” oder “laughing leads to crying” , die einfach nur geil sind und Laune machen. Im Grunde sind die Songs alle recht kurz und das mach das Album absolut intensiv und auch glaubwürdig. Sobald sie sich in “längeren” Songs verstricken, zeigen sie sogar ihr spielerisches Können, in Form von Solis oder groovenden Parts. Mein lieber Herr Gesangsverein. Allerdings ist auch dieses Album nicht perfekt. Neben den kurzen Songs fällt das achtminütige Stück “Strange Notes” auf. Nicht nur wegen der Länge, sondern auch wegen der Langeweile. Dieses Stück hätte man sich sparen können. Das Instrumentalstück “Future Primitive” ist auch recht fad, geht aber noch. Aber ansonsten bedienen die Burschen alle, die auf die alte Thrash/Crossover-Schiene abfahrn. Ich kenne da so einige, die sich freuen können, u.a. meine Kumpels von Ebola Beach Party. Sei es drum. Ein Album, was mich überzeugt  und für kurzweilige gute Stimmung gesorgt hat.

Trackliste…

1. The Kill Floor  2. Out The Loop  3. Birdshit  4. Laughing Leads To Crying  5. White Bread  6. Eat Me, Drink Me, Burn Me  7. Foreign Body Plot  8. Roar  9. Sick Pleasures  10. Direct Action  11. What Would Cards Do?  12. Man Against Man  13. Tales Out Of School  14. Rats Nest  15. Cathode Control  16. Painting By Numbers  17. Quick Fix  18. Future Primitive  19. Trapped Inside Two States Of Mind  20. Politics Of Convenience  21. Here Comes The Neighbourhood  22. Deep Sleep  23. Speed Freaks  24. Dismantle The Dream  25. Strange Notes

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