http://www.myspace.com/burialvaultband
Erscheinungstermin: 20.01.2012
Apostasy Records / CD / Melodic Death Metal / Deutschland / 08 Songs
Ähnlch wie bei “CRAVING” bin ich auch bei “BURIAL VAULT” natürlich ein wenig voreingenommen, denn die Band gehört zu meiner Vereinigung “Eastfrisian Metal Association” und das zurecht. Seit dem Jahre 2006 wirbeln die sympathischen Jungspunden im Underground und konnten mit den beiden EP`s:”..There is no resort” und “Come to grief” schon gute Kritiken einheimsen. Einige Festivals wie das Legacyfest und das Metalfest wurden auch schon abgerissen und natürlich haben sie auch desöfteren in meiner Heimatstadt Emden gespielt. Es scheint so, dass die Burschen jetzt ihren “eigenen Stil” gefunden haben. Der Überbegriff muss definitiv “melodischer Death Metal” lauten. Hier hat man sich die alten Heroes als Vorbilder genommen und so ist man unterwegs im Namen von In Flames, Hypocisy, Dark Tranquility oder Gates of Ishtar. Sie sind aber weit entfernt davon, eine reine Kopie zu sein, denn der melodische Death Metal wird mit Elementen aus dem Black Metal und Thrash Metal kombiniert, so dass wir einen BURIAL VAULT Sound haben. Klingt alles ganz lecker, wenn auch nicht wirklich neu, aber das macht nichts, denn Songs wie ” Icon of Indignity” oder “Weapon without chronicle” haben was spezielles. Der melodische Death Metal ist ja gerade in Deutschland sehr im kommen, u.a haben Bands wie “Night in Gales” oder “December Flowers” in 2011 geile Alben abgeliefert und auch BURIAL VAULT können dort locker mithalten. Besonders “Heretic” ist eine Granate, die live alles wegholzen wird. Der Song dürfte alle Dissection – Fans begeistern. Sehr cool. Ansonsten bedient man sich in Göteborg, wenn es um die Atmosphäre und die melodischen Riffs geht. Dissection dürfte man aber echt öfter gehört haben und auch die Götter von At the Gates sind desöfteren zu vernehmen. Helleluja! Das Album kommt sehr abwechslungsreich daher; bei “Genesis.Trinity.Carnage” geht man z.B recht thrashig zu Werke. Das Album wurde bei Jörg Uken aufgenommen ( Soundlodge Studio, u.a God Dethroned, Dew Scented, Sinister) und das hört man positiv heraus. Sicherlich hat man das ein oder andere schon einmal gehört, keine Frage, aber die 8 Songs strotzen nur so vor Hörvergnügen, so dass man als Melodic Freak unbedingt zugreifen muss. Mit Apostasy Records hat man auch ein aufstrebendes Label im Rücken, so dass man mehr als positiv in die Zukunft schauen kann.
Tracklist:
1.Periodic Destruction 2.Heretic 3.Dominate God’s Creation 4.Genesis. Trinity. Carnage. 5.Icon Of Indignity 6.The Embodiment Of Animosity 7.Weapon Without A Choice 8.Those Things Which Were Thought Can Never Be Unthought