John McMurtrie “Iron Maiden – On Board Flight 666″ offizieles Buch

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John McMurtrie   “Iron Maiden – On Board Flight 666″ offizieles Buch

ca. 256 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85445-373-6 ca. 39.99 EUR (Quelle: Hannibal-Verlag)
Vorwort: Bruce Dickinson Einleitung: John McMurtrie

VÖ: 30.03.2012

 

Fast ein halbes Jahr mussten sich die deutschen Fans gedulden, um die Übersetzung der englischen Originalausgabe von „On Board Flight 666“ in den Händen zu halten. Sicherlich, das Warten lohnt sich oft, wenn man die Bilder seiner favorisierten Band in einem fetten Buch halten kann. Jedoch möchte ich gleich zu Anfang loswerden, dass man auf eine Übersetzung nicht wirklich hätte so lange warten müssen. Erstens gibt es, gemessen an einem Buch mit knapp 260 Seiten, recht wenig Text und die oft eher „normalen“ Anmerkungen zu den wirklich sehr gelungenen Fotos sind auch nicht die Welt.
Doch es gibt eben das Vorwort von Bruce persönlich als auch eine Einleitung vom Fotografen. Aber, darauf kommt es nicht unbedingt an. Was hier zählt sind die Aufnahmen der aufreibenden, stressigen als auch wohl, wie man unschwer erkennen äußerst professionellen und spaßbereitenden Tournee von Iron Maiden. Aus diesem Grund kann man dann doch abschließend sagen, die deutsche Ausgabe ist für die Fans unverzichtbar.
Der renommierte Fotograf John McMurtrie konnte sein Glück wohl selbst nicht fassen, dass gerade er die Tour begleiten darf, obwohl es ihm angeblich mulmig geworden sein soll, allein daran zu denken, dass gerade ein Metal-Sänger/Songwriter am Steuer einer Boeing 757 sitzen wird und „nebenbei“ so gut wie täglich auf der Bühne steht. Und auch wenn man schon den Soundtrack der „On Board Flight 666“ und die Film-Dokumentation dazu auswendig kennen mag, so haben es diese Bilder in sich. John hat die Truppe eingefangen, dass man förmlich riechen, spüren kann, wie es bei der einen oder anderen Aktion gewesen ist. Sowohl ernste als auch die lustigen und zahlreiche persönliche (fast intime) sowie enorm powergeladene Momente werden in diesem Bildband vereint – und mit der Linse festgehalten. Ja, da möchte man am liebsten selbst als Fotograf dabei gewesen sein.
Eine Aufzählung sämtlicher Stationen der mehrjährigen Welttournee darf in den Kapiteln natürlich nicht fehlen. An dieser Stelle wäre es vielleicht notwendig zu erwähnen, auch wenn natürlich die Tournee mit dem Flieger das Hauptaugenmerk der Bilder darstellt, so wurden auch die Momente festgehalten, die eben mal mit einem Bus durchquert werden mussten. Und selbstverständlich gibt es nicht nur Aufnahmen der Konzerte oder Fans, auch Sehenswürdigkeiten*, Pressetermine als auch Backstage-Aufnahmen und sogar die Boeing sind zahlreich vorhanden. (*u.a. Tempelbesuche, Fußballspiele, Besuch bei der NASA, Bruce beim Schießstand, Nick im U-Boot usw.). Für meinen Geschmack etwas zu wenig Text in einem fetten Buch, aber ich muss zugeben, die Bilder überzeugen allemal, und das „offizielle“ Buch „On Board Flight 666“ soll als ein Bildband verstanden werden, von daher – für Fans unverzichtbar.
Alle weiteren Eckdaten zum Buch direkt beim Verlag unter: http://www.hannibal-verlag.de !!

 

(Review verfasst durch Arturek (www.metalglory.de)!)

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Blood Mortized – The key to a black heart

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http://www.facebook.com/BloodMortized

Erscheinungsdatum: 18.05.2012

F.D.A. Rekotz / CD / Death Metal / Schweden / 10 Songs

Ja, der Rico und F.D.A. Rekotz. Es hat sich heraus gestellt, dass eigentlich jede Veröffentlichung dieses Undergroundlabels ein Pflichterwerb darstellt und quasi ist das hier auch wieder so, sofern man natürlich auf alte Schule steht und Schweden mag. Die Burschen stammen aus Stockholm und gründeten sich im Jahre 2007 und liefern nun das zweite Album ab. Kurz zuvor kam die EP “Bestial” heraus und zwei der Songs haben es auf diesem Album geschafft. Die Burschen verstehen ihr Handwerk. Ist ja kein Wunder, denn die Mitglieder, fünf an der Zahl, haben zuvor bei Bands wie Amon Amarth, Ecxruciate, Patholog, Charta 77 unf Crypt of Kerberos gespielt. Gewaltige Kompetenzen treffen hier aufeinander. “Viele Köche verderben den Brei”, allerdings nicht bei BLOOD MORTIZED. Hier wird guter alter schwedischer Death Metal gezockt. Der Opener ” Unleashing the hounds” mach aber mal so richtig Laune und geht direkt in die Fresse und ist das schnellste Stück von Blodd Mortized. Das nachfolgende “The heretic progression” ist da schon ganz anderes. Ein anderes Tempo, heaviger Rhytmus und geile melodische Riffs. Trotzdem extrem intensiv und vernichtend. Und so geht es weiter und man schlägt sich recht abwechslungsreich durch die Stockholmer Death Metal Welt, wobei man ein Tick melodischer als die alten Helden vorangeht. Trotzdem spürt man dieses Schwedengefühl. Eine Mischung aus Amon Amarth, Dismember, Carnage und Demonical. Lecker. Lasst es euch schmecken!Willkommen in der Vergangenheit!

Tracklist: 1.Unleashing The Hounds 2.The Heretic Possession 3.Only Blood Can Tell 4.Dead And Rotten 5.Doomsday Architect 6.Rekviem 7.To Murder A God .Shadow Of The Quarter Sun  9.Bringer Of Eternal Death

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Contrast – Charybdis

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http://www.contrast-band.de

Erscheinungstermin: 2012 Eigenproduktion

/ Digipack CD / Melodischer Death Metal / Deathcore / Deutschland / 8 Songs

Ja, die Band CONTRAST war mir bis dato noch gar kein Begriff, dabei sind sie für ein Kritikschreiber oder Reviewer eine wahre Freude, betrachtet man zumindestens das drumzu, denn neben der CD im Form eines Digipacks, liefern sich noch ein feines Anschreiben dazu, ein paar Bilder und sogar die Texte. Was will man mehr. Anhand der Texte kann man sehen, dass man aus hiesigen Gefilden stammt, denn diese sind allesamt in deutscher Sprache gehalten. Immer noch wird dieses viel zu wenig durchgeführt, meiner Meinung nach. Sicherlich gibt es viel plumpe Beispiel, warum man nicht auf deutsch singen sollte, jedoch sind die Texte von Contrast durchaus hör- und lesbar. Es geht um den Konflikt der Modernisierung und der Kraft der Natur. “Charybdis” ist das zweite Album der recht jungen deutschen Combo, die seit ca. 7 Jahren zusammen musizieren und im Jahre 2008 ihr Debutwerk namens “Stille” herausbrachten. Auch das neue Album wurde in Eigenregie veröffentlicht und mit einem guten Sound und einer guten Aufmachung versehen. Die Frankfurter Jungs kommen schon durch ihr Anschreiben sehr sympathisch rüber und live eine “Wall of Bier” klingt auch interessant. Interessant ist definitv auch ihre Musik. Melodischer Death Metal wird hier geboten, allerdings irgendwie nicht so typisch, vor allem nicht schwedisch. Sehr modern geht man zu Werke, technisch dabei sehr anspruchsvoll und verpackt diesen in einer Hülle Deathcore und oben drauf noch ne Portion Metalcore. Ich kann mir vorstellen, dass die Burschen live abgehen wie ein Zäpfchen. Besonders geil sind echt die einfallsreichen Melodien, die sofort hängen bleiben, so wie bei “Scherbenpalast”. Eine sehr geile und eingängige Melodie. Zuvor schallt noch ein schönes, atmosphärisches Intro aus den Boxen. Der Fünfer geht dabei sehr abwechslunsgreich vor und überrascht von Song zu Song mit Tempiwechsel und atmosphärischen Parts. Das Album kann man getrost durchhören, da genügend Abwechslung geboten wird, geile Melodien vorhanden sind und man seinen Kopf schön bewegen kann. Ich muss sagen, als ich den Begriff “Screamo” gelesen habe, im Anschreibenm, war ich ein wenig abgeneigt, aber die Musik hat mich eines besseren gelernt. Wie gesagt, kein typischer melodischer Death Metal, wesentlich moderner, aber trotzdem geil. Überraschend geil für mich und warum die keinen Deal haben,kann ich echt nicht verstehen. Die Burschen sind zwischen 21 und 23 und können sicherlich in Zukunft was reissen. Anchecken, definitiv.

 

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I´ll eat your face – Hot brain terror

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http://www.grindscene.co.uk

Erscheinungsdatum: 02.05.2012 Grindscene Records / CD  / Grindcore/  Irland / 9 Songs

Bei I`LL EAT YOUR FACE handelt es sich um eine Zwei Mann Combo aus Cork, Irland. Bands aus Irland werden meistens von einheinmischen Label “GrindScene Records” unterstützt und so ist es auch hier und genauso soll es auch so. Die Band ist mir schon vetraut und seit 2004 sind sie unterwegs und bringen regelmäßig Klamotten heraus. “Barryton” an den Drums “The Boy” an den Gitarren zelebrieren eine Art “Supergrind”, der mir schwer im Magen liegt. Experiementieller Grindcore wurde ich dass hier mal bezeichnen, absolut progressiv, total verspielt, grrovig und schnell. Bei “Brainwolf” geht man sogar in die Black Metal Ecke, auc bei “enslaved by the prawnmaster”, dem besten Song auf dem Album. Hier wird Death Metal alte Schule mit Black Metal vermengt, bis man dann wieder in die Progresivität abgleitet. Ich mag es echt lieber direkter. Der Songaufbau ist absolut verwirrend und nicht vorhersehbar. Natürlich ein Pluspunkt, aber ansonsten bleiben ausser Fragezeichen bei mir nicht viel hängen. Das ganze ist mir persönlich zu komplex und komplizert. Wenn sie direkter sind und auch mal einen Groove raushauen, wie bei “Castle of vomiting owls” finde ich sie richtig geil. Der Song hat eine gute Mischung aus Verwirrung und Groove. Okay, ein Album von Musiker für Musiker. Ich bin ja keiner und vermisse auch die Vocals, denn ausser einigen Hintergrundscreams hört man hier nichts. Wer auf Progressivität abfährt, sollte sich “Hot brains terror” reinhauen. Mein Fall ist es definitiv nicht.

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Fuckhammer – Hammered to fuck

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http://www.grindscene.co.uk

Erscheinungsdatum: 02.04.2012

Grindscene Records / MCD  / Sludge/Crust/Death Metal/ Nordirland / 4 Songs

Fuckhammer ist eine 4 Mann Combo, die aus Nord- und Südirland stammt, quasi gelebte Demokratie, allerdings wird die Herkunft auf Nordirland beschränkt, zumindstens laut dem Label GrindScene Records. Die Burschen zocken seit dem Jahre 2011 zusammen und beliefern uns hier mit einer 4 Song starken MCD. Die Burschen waren vorher schon bei Bands wie “War Iron”, “Iron Tales of Woe” und “Develmakesthree” unterwegs. Die ersten beiden kenne ich nicht. Ist ja auch schnuppe, hier geht es ja um FUCKHAMMER. Bei solche einen Namen hätte ich brutalen Death Metal, Grindcore oder Gore erwartet, aber manchmal kommt es eben doch anders im Leben. Eine Mischung aus Sludge, Death Metal und Crust kommt aus den Boxen gequollen, nach einem kleinem, noisigen Intro, in Form des Openers;”Burn of the ass”.  Das Ding groovt vor sich hin und kommt mir Black Metal ähnlichen Vocals daher. Auch die nachfolgenden Songs “Drone”,”Hillbillies” und “Abortion Addict” gehen in die Richtung, wobei sie eben sehr viel Wert auf heavige Gitarren legen und doomigen, ja sludgeähnlichen Vernichtungparts. Die Riffs sind sehr eingängig, klingen aber alle relativ gleich. Den ein oder anderen richtigen Geschwindigkeitsausbruch hätte ich mir mal gewünscht. So ne Grindpassage oder schnelle Doublbass mit schönem Death Metal Riff wäre fein gewesen, für die Abwechslung. So klingt doch alles nicht übel, aber recht gleich und vorhersehbar und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein ganzes Album mich interessieren könnte. “Born of the Ass” und “Abortion Addict” sind coole Sludge/Death Nummern und sollten Liebhaber dieser Richtung interessieren. Ansonsten schwimmt das Material eher im Mittelmaß herum.

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In Mourning – The weight of oceans

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http://www.inmourning.net

Erscheinungsjahr: 27.04.2012

Spinefarm / CD / Progressiver Death Metal / Schweden / 9 Songs

Hm, ja, nicht unbedingt mein Fall, muss ich ja gestehen, obwohl die Burschen definitiv ihr Handwerk beherrschen und sie sicherlich eine hohe Fangemeinde entwickeln können. Haben sie ja schön und mit ” The weight of ocean” werden sie diese noch ausbauen, da bin ich sicher, allerdings , wie gesagt, konnte ich persönlich noch nie viel mit deren Musik anfangen und dieses wurde durch das dreimalige durchhören von ” The weight of oceans” auch nicht anders, obwohl man von mal zu mal mehr mitgenommen wird und immer mehr Feinheiten entdeckt.Seit 2000 sind die Burschen dabei und mit ihrem dritten Album sind sie sicherlich ganz gut angekommen. Songs wie ” A vow to conquer the ocean” oder “Isle of Solace”. Das Album wird von einer gewissen Atmosphäre getrage, die ich emotional nicht ganz nachvollziehen kann und da liegt auch mein Problem. Diese Mischung aus Progressivität. Melodie und Death Metal kommt bei meinen Ohren nicht so richtig an. Klingt alles interessant, auch die Gitarrenharmonien sind cool, teilweise ist die Atmosphäre auf dem Album hypnotisch und bedrohlich, trotzdem fehlt mir da irgendwas. Ich steh mehr auf die Direktheit und die Brutalität des Death Metals. Teilweise hat man das Gefühl, man so in den Schlaf gespielt werden, allerdings wird man dann wieder nochgerissen. Ein gutes, interessantes, spielerisch und produktionstechnisch anspruchsvolles Album, aber nicht meine Welt. Vielleicht müßte ich es noch zehnmal hören, aber so. Für die Musikrichtung aber echt geil

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Asaru – From the chasms of obliveon

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http://www.myspace.com/asaruofficial

Erscheinungsjahr: 18.05.2012

Schwarzdorn Production / CD / Black Metal / Norwegen/Deutschland / 9 Songs

Frank Nordmann lebt Black Metal, soviel ist klar und hat mit SARU wahrscheinlich die dienstälteste Black Metal Bands Deutschlands am Start, die die Band wurde bereits 1996 gegründet. 16 Jahre schwarze Kunst.Member kamen und Member gingen, aber Nordmann blieb, zwar nicht in Deutschland, denn es hat ihn nach Norwegen verschlagen, aber in der Black Metal Welt. Nun ist er wieder zurück, mit einen Norweger am Bass und Wilkins an den Drums. Das Material wurde bereits im Jahre 2009 eingespielt und nun (2012) via Schwarzdorn Production veröffentlicht! Ohne großartiges Intro oder Vorgeklimper geht es mit dem sechsminütigen “The eyes of the dead” gleich in die vollen. Schneller Part am Anfang und ein Midtempo mit norwegischer Kälte, wobei man sich auf ein geiles Riff bezieht, dieses desöfteren zockt. schöne Tempiwechsel begleiten den Song, muss ich schon sagen. Der Umzug nach Norwegen hat Herrn Nordmann seiner musikalischen Heimat noch ein Stück näher gebracht, denn die alten norwegischen Tagen sind klar zu hören. Allerdings bringt man genügend eigene Ideen mit und auch die Produktion ist zum Glück nicht auf “alt” getrimmt. Hinzu kommen immer wieder recht coole Melodien, wie eben beim Opener, welcher mir am besten gefällt, aber auch das drauffolgende “At night they fly” oder “Blind obdience” konnten mich überzeugen. Teilweise sind mir die Stücke dann aber doch zu lang und ich werde dadurch sicherlich auch kein Black Metal Fan werden, aber diese Mischung aus Tempiwechsel,Eingängigkeit, Kälte, Melodie und Aggressivität klingt nicht schlecht. Blackies sollten das Teil mal anchecken!

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Bitterness . The final declaration of the end ( swansong for the faithful)

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http://www.bitterness.de

Erscheinungsjahr: 15.03.2012

G.U.C. / CD / Thrash Metal / Deutschland / 8 Songs + 4 Bonussongs

Ja, Thrash Metal ist nun mal auch eine Marke aus Deutschland, besonders der old school Death Metal. So war es immer und so wird es immer bleiben, auch wenn es einige Jahre ruhig geworden ist in unserem Lande. Trotzdem haben viele Bands weitergemacht und mittlerweile ist der Thrash ja auch wieder auf dem Höhepunkt. Lecker. BITTERNESS aus Baden Würtemberg ist so eine Combo, die schon seit einem Jahrzehnt alles niederdrescht. Die Burschen haben sehr viele Konzerte gespielt und sind viel unterwegs und haben mit dem Label G.U.C. ( auch Printmag) einen guten Partner am Start, wat willste mehr. Das dritte Album liegt vor. Der Vorgänger “Genociety” hab ich noch einigermaßen im Ohr und mir ist eine Mischung aus melodischen Death Metal und Thrash in Erinnerung geblieben. Diese Mischung ist zwar noch immer vorhanden, aber der german old school Thrash Metal Anteil ist wesentlich gewachsen und steht absolut im vordergrund. Die aus der Band “Steel Tormentor” stammenden Thrasher wissen genau, was sie wollen und wissen dazu noch genau, wie es geht. Die Härte des Thrashs wird mit einem schönen Anteil Melodie vermengt, hinzu kommen geile Riffs und überwiegend immer Vollgas. Klingt alles sehr geil. Die Aggressiven Vocals passen zum Gesamtbild. Die Vorbilder sind klar und werden umgesetzt, ohne wie eine Kopie zu klingen. 8 Songs + 4 Bonustracks haben mich definitiv überzeugt. Songs wie “Killing mind” oder “Sleepless dreams” sind absolut geil. Muss ich mal live sehen. Jeder Thrasher sollte sich das Teil zulegen. Hinzu kommt noch eine geile Produktion. Thrash till death!

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Undergang – Til doden os skiller

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http://undergang.bandcamp.com/ Erscheinungsjahr: 01.022012 Xtreem Music / CD /

Death Metal / Dänemark / 8 Songs / 47:28 min

Jaja, die geilen Dänen sind wieder am Start. Seit 2008 sind sie nun unterwegs und knallen alles weg mit ihren simplen Riffs. Ich habe sie dieses Jahr (2012) mit Funebrarum gesehen und fand sie nur geil. Weisse Turnschuhe, blaue Jeans, drei Meter vom Mikro weg und nur zum singen bewegt. So geil. Diese Haltung passt zur Mucke. Das Trio konnt bei mir ja schon mit dem Debutalbum “Indhentet at Doden” punkten , aber der Nachfolger ist noch ein Stück geiler. Stumpfer und simpler Death Metal steht an der Tagesordnung und das überzeugt mich total. Die rauhe und druckvolle Produktion macht einfach den Sound der Band noch geiler. Der rauhe Death Metal wird so geil vorgetragen.Die Burschen gehen zwar ein wenig schleppender vor, als beim Debut, aber das macht die Art der Musik nur intensiver und interessanter. Neben den Grooves gibt es natürlich genügen Platz für Prügelorgien und dazu kommen die tiefen Vocals, die der Herr der Finsternis anscheindend selbst ausgesucht hat. Geiles Zeug, welches mein Kopf automatisch zum bangen bringt. Das Album erscheint via Xtreem Music, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Burschen bald einen größeren Deal erhalten.Songs wie “Radden Messe” oder “Nar Bornene Dor” zeigen, wie effizient man Death Metal gestalten kann. Wie gesagt, dass Tempo wurde ein wenig gedrosselt, aber das führt zu noch mehr Brutalität. Mit “Kadavermarch” wird man sieben Minuten schleppend verabschiedet und man druckt quasi automatisch die Repeattaste. Geiles Zeug!

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Unbounded Terror – Nest of Affliction

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http://www.facebook.com/pages/Unbounded-Terror/106802476100005

Erscheinungsjahr: 2011

Xtreem Music / CD / Death Metal / Spanien / 22 Songs

Ja, das spanische Label Xtreeme Music hat es sich zur Aufgabe gemacht, alte Bands wieder ans Tageslicht zu holen. Neben Funebre und Putrenance eben auch UNBOUNDED TERROR: Die Band stammt von unserem 17.ten Bundesland Mallorca und war mit einer der ersten Death Metal Spaniens. Demo, Album und 2 Demos, alles zwischen 1991 und 1993. Vorher waren sie schon als Toxic Waste unterwegs. Nun wurde das einzige Demo nochmal veröffentlicht und dazu gibt es die beiden letzten Demos. UNBOUNDED TERROR versprühen eben dem Flair der alten schule. Damals ging es eben noch nicht darum, wer schneller oder technischer ist, sondern nur darum, irgendwie Aggressionen in Atmosphäre umzusetzen und die Gitarren tieferstimmen. Gleich der Opener “Dreamlord” ist ein Knallersong und solche Stücke machen mir einfach Spaß. Doomiger Anfang, schneller Part und dann ins groovige Midtempo, kurze Ankündigung und wieder das Tempo anziehen, alles ohne Blastbeats. Geil, macht einfach nur Laune. Sicherlich hat man das heutzutage schon tausendmal gehört, aber es war damals einfach nur geil und hier fliesst eine absolute Nostalgieträne. Für damalige Zeiten waren die auch schon richtig flott. Echt schade, dass es davon kein zweites Album gab. Klasse Zeug, really. Hatte ich damals leider auch nur aufgenommen bekommen. Und jetzt gibt es noch die Demos dazu. Eine Reunion und dann kann ich glücklich sterben, hehe. Old school fanaftics, zugreifen.

 

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