Burial Vault – Ekpyrosis (Periodic Destruction)

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http://www.myspace.com/burialvaultband

Erscheinungstermin: 20.01.2012

Apostasy Records / CD / Melodic Death Metal / Deutschland / 08 Songs

Ähnlch wie bei “CRAVING” bin ich auch bei “BURIAL VAULT” natürlich ein wenig voreingenommen, denn die Band gehört zu meiner Vereinigung “Eastfrisian Metal Association” und das zurecht. Seit dem Jahre 2006 wirbeln die sympathischen Jungspunden im Underground und konnten mit den beiden EP`s:”..There is no resort” und “Come to grief” schon gute Kritiken einheimsen. Einige Festivals wie das Legacyfest und das Metalfest wurden auch schon abgerissen und natürlich haben sie auch desöfteren in meiner Heimatstadt Emden gespielt. Es scheint so, dass die Burschen jetzt ihren “eigenen Stil” gefunden haben. Der Überbegriff muss definitiv “melodischer Death Metal” lauten. Hier hat man sich die alten Heroes als Vorbilder genommen und so ist man unterwegs im Namen von In Flames, Hypocisy, Dark Tranquility oder Gates of Ishtar. Sie sind aber weit entfernt davon, eine reine Kopie zu sein, denn der melodische Death Metal wird mit Elementen aus dem Black Metal und Thrash Metal kombiniert, so dass wir einen BURIAL VAULT Sound haben. Klingt alles ganz lecker, wenn auch nicht wirklich neu, aber das macht nichts, denn Songs wie ” Icon of Indignity” oder “Weapon without chronicle” haben was spezielles. Der melodische Death Metal ist ja gerade in Deutschland sehr im kommen, u.a haben Bands wie “Night in Gales” oder “December Flowers” in 2011 geile Alben abgeliefert und auch BURIAL VAULT können dort locker mithalten. Besonders “Heretic” ist eine Granate, die live alles wegholzen wird. Der Song dürfte alle Dissection – Fans begeistern. Sehr cool. Ansonsten bedient man sich in Göteborg, wenn es um die Atmosphäre und die melodischen Riffs geht. Dissection dürfte man aber echt öfter gehört haben und auch die Götter von At the Gates sind desöfteren zu vernehmen. Helleluja! Das Album kommt sehr abwechslungsreich daher; bei “Genesis.Trinity.Carnage” geht man z.B recht thrashig zu Werke. Das Album wurde bei Jörg Uken aufgenommen ( Soundlodge Studio, u.a God Dethroned, Dew Scented, Sinister) und das hört man positiv heraus. Sicherlich hat man das ein oder andere schon einmal gehört, keine Frage, aber die 8 Songs strotzen nur so vor Hörvergnügen, so dass man als Melodic Freak unbedingt zugreifen muss. Mit Apostasy Records hat man auch ein aufstrebendes Label im Rücken, so dass man mehr als positiv in die Zukunft schauen kann.

Tracklist:

1.Periodic Destruction 2.Heretic 3.Dominate God’s Creation 4.Genesis. Trinity. Carnage. 5.Icon Of Indignity 6.The Embodiment Of Animosity 7.Weapon Without A Choice 8.Those Things Which Were Thought Can Never Be Unthought

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Craving – Craving

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http://www.cravingmetal.de

Erscheinungstermin: 20.01.2012

Apostasy Records / CD / Melodic Deatn Metal / Black Metal / Deutschland / 10 Songs

Hm, ja, so soll es sein. Ich verfolge die Entwicklung der norddeutschen Band schon seit Jahren, der Mastermind Ivan in meiner Heimatstadt Emden studiert und die Band dementsprechend öfters auch mal live auftritt und ich muss sagen, sie haben einen extreme Sprung nach oben gemacht. Das Debut kommt genau rechtzeitig. Nach einem Demo aus dem Jahre 2006 und einer EP aus dem Jahre 2008 konnte man einen Deal mit dem neuem Label “Apostasy Records” abschliessen und uns 10 herrliche Kompositionen um die Ohren ballern. Die Mischung aus Härte und Atmosphäre gelingt ihnen sehr gut und besonders die Drumarbeit gefällt mir sehr gut.  Als kleine Heflerlein konnte man Helge Stan und Sole Genua für dieses Album, aber diese “zusätzliche Promotion” haben sie im Grunde gar nicht nötig, denn der melodische Black Metal, der mit Death Metal Elementen übersät ist, steht für sich alleine. Hinzu bedient man sich, wie bereits in der Vergangenheit, einiger Pagan- und Keltischer Klänge. Sicherlich ist die Mischung in der Szene nicht gerade neu und desöfteren erinnern sie mich an andere deutsche Gruppen wie Equilibrium oder Suidarka, aber es überwiegt definitiv der Hörgenuß. Auf dem letzjährigen Metalsplash konnten sie mich ja schon überzeugen und jetzt haben sie mich definitiv im Sack. Ich muss natürlich dazu sagen, dass ich eigentlich ein Deather und Thrasher bin.  Am Rande und als zusätzlichen Bonus sollte man erwähnende, dass das Teil in Zusammenarbeit mit Lars Schlüter ( u.a. In Flames) aufgenommen wurde und das die Lyrics in drei Sprachen vorgetragen werden. Englisch, Deutsch und Russisch. “Ivan, der Schreckliche” und seine Kampfgenossen haben hier wirklich gut gezaubert.Härte trifft auf Melodien,lediglich der Gesang hätte ein wenig ausfallender sein können, wobei man zum Glück auf Cleanvocals verzichtet. Wer auf Bands wie “Wintersun, Finntroll, Suidarka und Equilibrium abfährt, der muss sich CRAVING zulegen. Definitiv. Sehr gute Leistung. Ich bin sicher, dass man von der Band, aber auch vom Label in Zukunft noch einiges hören wird. Songs wie “Revenge” oder “Into the forest “werden in Zukunft wohl auf einigen Samsplers zu hören sein. Besonders geil finde ich perönlich natürlich die Blastbeatattacken, die zum Pagankuchen sehr gut passen.

Tracklist:

1.Lord Of The Flames 2.By The Blwoing Wind 3.The Nameless 4.Leopard 5.The Song Of The Prophetic Oleg 6.Revenge 7.Into The Forest 8.Ein Funken Abendrot 9.Wolfsherz 10.Lug und Litanei

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Infected Brain – Deconstructive Surgery

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http://www.infectedbrain.de Erscheinungsjahr: 05.11.2011 Eigenproduktion / CD / Death Metal / Deutschland / 11 Songs

Ich liebe es , wenn Leute konsequent ihren Weg gehen und nicht von ihren Zielen locker lassen bzw. das machen, woran sie glauben und woran sie Spaß haben. INFECTED BRAIN aus Magdeburg ist zum Beispiel so eine Band, die seit 1999 zusammenzocken, aber vorher schon bei “Brain Dead” gezockt haben ( 1993 – 1998). Die Burschen lieben einfach den Death Metal und da ich ja auch so ein Lunatic bin, finde ich dass natürlich geil, keine Frage! Nach einem deom, einer Ep, zwei Alben folgt nun der dritte Schlag und damit habe ich schon einige Kollegen überraschen und überzeugen können. Vergleicht man die neuen Sachen mit dem Material der 2009 erschienen EP namens “Blood-soaked” stellt man fest, dass man selbst im hohen deathmetallischen Alter sich noch steigern kann, denn das neue Material ist wesentlich schneller, agressiver und technischer. Einfach auch besser und geiler. Mir gefällt das Ding durch und durch. Wie immer wurde das ganze in Eigenregie vorgenommen und dieses Mal hat man auch einen anständigen Sound. Ja, Freunde, wenn man guten, technischen und brutalen Death Metal hören möchte, muss man nicht immer nach Amerika schauen, denn auch in unserem Ländle gibt es genügend geile Bands, wie Necrophagist,Defeated Sanity , Deadborn oder eben Infected Brain. Suffocation und Cannibal Corpse dürfen  hier ruhig als Vergleich genannt werden, auch wenn INFECTED BRAIN nicht ganz an die technische Klasse derer Spielweisen und derer Art, Songs zu schreiben, herankommen. Ansonsten ist die Marschrichtung ganz kalr. Schnell, brutal und agressiv. Blastattacken ohne Ende und so fühlt man sich wohl und, obwohl man das ein oder andere Riff bereits kennt, überwiegt hier einfach die Freude am zuhören. Die Kompositionen sind durchdacht und die Songs sind auf dem Punkt gebracht. Vom spielerischen auf einem sehr hohem Niveau, aber niemals verspielt oder verwirrend. “Deconstructive Surgery” macht einfach Laune, erinnert an einige Stellen an die EP von Deadborn und das soll natürlich ein Kompliment sein. Wer auf brutalen und technischen Death Metal abfährt, der sollte sich das Teil unbedingt zulegen. Leckeres Album!

Tracklist: 1. Ultima Ratio 2. Blood soaked Retribution 3. Deconstructive surgery 4. Post Mortem 5. A sea of blood 6. Collateral Homicide 7. The art of death 8. God fo deception 9. Verbrannte Erde 10.Slaughter of masses 11.Dahmer

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Winterthrone – The Godslayer

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http://www.wintherthrone.de Erscheinungsjahr: 2011 Eigenproduktion / CD / Black Metal / Deutschland / 6 Songs / 49:02 Nach den ersten Klängen von “Grave of thousand sales”, dem Cover und dem Namen ist klar, wohin mich die heutige Reise verschlägt. Der Black Metal ist mal wieder das Zeil und WINTERHRONE ist der Reiseführer. Die Reise dauert 49 Minuten und sechs Orte werden abgefrühstückt. “Grave of thousand souls” fängt recht bösartig an. Eine Stimme und pfeiffende Klänge erzeugen eine dunkle Atmosphäre, aber danach verliert sich das Vorhaben ins Nirvan. Die Produktion ist zwar rauh, aber auch nicht wirklich gut. Die Songs sind mir persönlich zu wuchtig, zu überladen, zuviele Ideen werden verbraten und in jede Komposition zu gesteckt. Am Ende des Wege regiert der nackte Wahnsinn, das Chaos. Die schwarze Marschrichtung wird komplett durchgzogen und trotz der vollgstopften Songs geht man nicht wirklich abwechslungsreich zu Werke. Sicherlich ist das nicht gewollt, aber so einige geile Meloiden hätte das Ganze ein wenig mehr Pep gebracht. Das Thema ist klar. Chaos und Mystic der alten Schule soll verbreitet werden. Leider macht es die Prodkution es nicht einfach, denn die hallgelagerten Vocals zum Beispiel stehen sehr im Hintergund, die Riffs teilweise zu verwirrend. Die Synthies, die ich ansonsten ja nicht bevorzuge, klingen hier noch am besten! Einige Samples haben sich auch verloren, die Kompositionen sehr verwirrend. Hier trennt sich der “normale” Metal Fan vom Black Metaller. Während ich als “normaler” eher meine Probleme damit habe, werden Black Metaller die Kompositionen und auch den Sound mögen. Wer auf Black Metal abfährt, kann durchaus zugreifen.

Tracklist: 1. Grave of the thousand souls 2. Cult of hate 3. Death amd blasphemy unleahed 4. The throne 5. In the silver chamber 6. Triumph and emptiness

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Pyometra – Inhumanities

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http://www.facebook.com/pyometra Erscheinungsdatum: 01.10.2011 Eigenproduktion / CD / Death Metal / Deutschland / 7 Songs Aus Mainhatten kommt diese Combo, die auch schon seit 2002 unterwegs ist. 2008 fand man aber erst so das richtige Line-up und ab diesem Zeitpunkt legte man sich so richtig ins Zeug. Einige Gigs konnten abgerissen werden, u.a. mit Deranged, Debuachery und Eisregen.  Mittlerweile hat man die zweite CD an Start und diese steht natürlich unter dem Death Metal Banner. Der gute alte Death Metal muss mal wieder herhalten und wer mag diesen nicht. Ich bin ein Verfechter dieses Stils und sagen mir diese 7 Songs natürlich durchaus zu. PYOMETRA machen ihre Sache gut, werden aber wahrscheinlich durch diese Veröffentlichung nicht großartig auffallen. Dabei machen sie eigentlich alles richtig. Es wird gegrowlt und gescreamt, bis der Notarzt kommmt und wieder geht, es sind Solis vorhanden, griffige Melodien, variables Schlagzeugspiel mit Tempowechsel und der gesamt Eindruck ist positiv,definitiv,  allerdings bleibt nicht wirklich was hängen. Es ist teilweise zu vorhersehbar. Die Songs grooven aber wie Sau und man kann seine Mähne schon dabei schütteln.! Gerade wenn sie die Groove raushängen lassen, erinnern sie an einen an Six Feet Under oder an Debauchery, so wie bei Don`t go in the woods. Ein cooler Song. Das Riffing knallt nicht immer alles weg, aber ansonsten ist den vier Frankfurter ein solides Death Metal Alnum gelungen. Freunde der alten Schule dürfen ruhig mal deren Facebook Seite besuchen und halt gleich das Teil bestellen. Spaß machen die sieben Songs definitv!

Tracklist: 1. Injection with poison 2. Don`t go in the woods 3. Hammer Redeemer 4. The saw is family 5. Leech 6. Drowned and devoured 7. Shroud

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von Branden – “Demo 2011″

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http://www.vonbranden.de

Eigenproduktion / 2011 / CD / 46:44 Min. /Avantgarde Post Black Metal/

(Review verfasst am 25.01.12 durch IlonA)

 

VON BRANDEN- bewegend, verstörend und absolut anders. Was zur Hölle ist das denn? waren jedenfalls meine ersten Gedanken beim Kontakt mit dieser Musik. Aber von Anfang: Hier läuft das neue Demo der Dynastie VON BRANDEN, bestehend aus Solarian von Branden, Vestriz von Mesopotamien und Arminius von Theesfeld. Daneben einige Gastmusiker, deren Background sich unter anderem bei Bands wie Mandrake oder Mephistopheles befindet.
Wirklich einordnen kann man die Musik nicht. Schon auf dem 2007-er Album „Scherben“ war, was Stilelemente betrifft, eine Bandbreite von Blackmetal fast bis Düstergitarrenpop zu hören. Mit dem neuen Material haben sie ihren Stil nun weiterentwickelt und gefestigt. Sie haben es geschafft, einen eigenen, typischen von-Branden-Sound zu erzeugen. Insgesamt sind die neuen Songs härter geraten, „pulled under at 2000 meters a second“ trifft die Gefühle ganz gut, die beim Hören so entstehen (um es mal mit den Worten eines Songtitels von Anathema zu sagen). Eine dramatische, eindringliche Atmosphäre, Verzweiflung mit gelegentlichen Auflockerungen, prägt die Musik. Das ist nichts zum nebenbei hören, und ein CD-Durchlauf reicht längst nicht aus, um alles zu erfassen. Wer sich auf diese Welt mit all ihren seelischen Abgründen einlässt, kann jedenfalls etwas erleben.
Schon von dem sphärisch-melodischen Intro zu „Für die nächste Ewigkeit“ bin ich hin und weg. Es geht direkt in einen Gitarrenteppich über, der die Synthiemelodie bedeckt, und dann setzt die beschwörende Stimme Solarian von Brandens ein. Hass, Verzweiflung und Todessehnsucht werden der Welt entgegengeschrien, ohne dabei aber zu kreischen oder zu keifen. Sphärische Töne, Gitarren- und Drumteppiche wechseln sich mit Metalriffs ab…„bis dass der Tod uns vereint“. Phantastisch ist auch das düster-doomige „Flammenreich“ mit seinen verzweifelt schönen Gitarrenmelodien! Etwas vergleichsweise leichter eingängiges ist mit dem rockigen „Desert sand“ auch vertreten- und sehr gelungen.
Von schrägen kurzen Intervallen, die Spannung erzeugen, bis vereinzelten Dur-Klängen wie z.B. beim Refrain von „Eremite“ oder bei „Reverence“ wird bei VON BRANDEN alles verwendet. Klaren Gesang/Sprechen gibt’s ab und zu auch, insgesamt aber recht wenig, und Frauenstimmen sind diesmal keine zu hören. Schade eigentlich, für meinen Geschmack hätte sich das hier zwischendrin auch gut gemacht, genauso wie das Cello von der „Scherben“ und manchmal mehr „Durchlässe“ für andere Töne in den Gitarren-/Soundteppichen…aber mehr will ich gar nicht meckern.
Man darf sich auch wieder auf einen besonderen Coversong freuen: Ganz anders als das (auch in der von Branden-Version) überirdische „Winter“ von Tori Amos auf dem letzten Album ist es mit Desireless´ „Voyage voyage“ diesmal ein Klassiker der 80´er Jahre. Die Wege der Dynastie von Branden sind halt unergründlich für einfache rotblütige Erdbewohner…
Absolut bemerkenswerte Musik, und wer mit Bands in Richtung My Dying Bride, einer Portion Blackmetal und an der Seele zerrenden Bildern von Düsternis und verzehrendem Feuer etwas anfangen kann, wird hier nicht dran vorbeikommen!

 

(mit freundlicher Genehmigung der Verfasserin des Reviews IlonA – metalglory.de!!!)

Tracklist:

1. für die nächste ewigkeit 2. eremite 3. flammenreich 4. reverence 5. desert sand 6. nebelreich 7. voyage voyage 8. monologue

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Horrendous – The chill

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http://www.myspace.com/horrendousdeathmetal

Erscheinungsjahr: 01.02.2012

Dark Descent Records / CD / Death Metal / USA / 9 Songs

Old school Death Metal und kein Ende und seien wir doch mal ehrlich, wir wollen es doch gar nichts anders, oder? Wir brauchen es doch, yeah! seit 5 / 6 Jahren tobt der Old school death metal wieder im Underground, hat auch jüngere Bands mitgenommen und so kommt mittlerweile ein Album nach dem anderen heraus. Die meisten Bands schauen in Richtung Schweden, so aber nicht HORRENDOUS. Florida ist ja auch kein schlechter Platz für Death Metal und so geht man dann auch zu Werke. Allerdings ist die Produktion eher typisch schwedisch, hört man auch nicht jeden Tag, macht aber Laune. Es werden coole Melodien erzeugt und auch die Solis sind geil, klingen teilweise nach Slayer und Obituary. Die Vocals klingen nach einer Mischung aus Tardy, van Drunen und Chuck.. Old school Death Metal lebt von der Atmosphäre und diese fliegt über das ganze Album. Aggressiv und melodisch. Ein Song wie “Altar” klingt so geil altbacken, lediglich der Gesang ist irgendwie zu laut, aber sonst ist aller cool.Das Riffing geht dann auch teilweise in die schwedische Richtung. Geile Melodien werden mit Hooks verbunden. Nettes Teil. Dabei klingen sie durch die Solis und einzelne andere Kleinigkeiten doch recht eigenständig. Sie verwenden doch viel Stile, so geht man dann auch teilweise sehr technisch wie DEATH zu Werke. Desöfteren hört man alte Deathriffs heraus. Klingt recht geil,zumal jeder Song zwar in dieselbe Richtung geht, aber doch anders klingt. Und die Melodie in “The Somber (Desolate Winds) klingt nur geil, der ganze Song ansich. Superb, Schönes Teil. Mischung aus amerikanischen( Autopsy, Death, Obituary) und schwedischen Death Metal (Entombed, Dismember) mit überwiegenden van Drunen Gesang. Geil

Trackliste:1.The Womb 2.Ripped To Shreds 3.Altars 4.The Somber 5.Fleshrot 6.The Ritual 7.Fatal Dreams 8.Sleep Sickness 9.The Eye Of Madness

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Dominus Xul – To the glory of the ancient ones

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http://www.myspace.com/dominusxulofficial

Erscheinungsjahr: 23.08.2011

Xtreem Music / CD / Death Metal / Chile / 9 Songs / 40:05 min

Denke ich an Spanien in der Nacht, denke ich an Sonne, Eurokrise und natürlich Xtreem Music. Dave Rotten hat es sich ja zur Aufgabe gemacht, Undergroundbands richtig zu promoten und auch zu veröffentlichen. DOMINUS XUL stammen aus Chile und seit Jahren tummeln  ich dort richtig gute Bands, leider bekommen wir arroganten Europaer das nicht immer so mit. Die Burschen sind auch schon seit Ewigkeiten im Geschäft. Seit 1992 kämpfen sie im Untergrund, damals noch unter den Namen „Dominus“.  Leider hatten sie einen Trauerfall zu beklagen.Der Sänger war verstorben. 2010 ging man dann wieder gemeinsame Wege und nun liegt uns das Zweitwerk via Xrtreem Music auf dem Tisch.Der Bandname DOMINIS XUL klingt schon irgendwie düster und genauso ist auch die Musik. Intro darf nicht fehlen und los geht es mit der Blasphemy. Antichristliche Songs werden uns geboten, finster und morbide. Besonders old school Fans dürfen sich freuen. Eindeutig machen sich hier die Einflüsse von Incantation und Immolation breit. Schleppend und brutal geht man zu Werke, so wie man es von den Amerikanern kennt. „The ancient initiator“ zum Beispiel hätte auch gut von Immolation sein können.Über alles schwebt eine dunkle Atmosphäre. Sie können aber auch melodisch, sowie bei „I raise lucifer“.“Dethroning the false father“ ist ein echt geiles Stück und erinnert auch an Dead Congregation. Die Songs klingen alle leider sehr ähnlich und auch das Riffing ist nicht gerade neu, aber die Atmosphäre macht das Album stark. Morbider Death Metal, so wie er sein sollte und Spaß macht. Kann man durchaus empfehlen, sofern man Fan von Incantation ist.

Tracklist 1. Intro 2. Burying the Holy Lies (Manifesto of Apostasy) 3. The Secret of Liquid Arcane 4. I Raise Lucifer 5. A Tribute to the Real Knowledge 6. Time for the Ancient Ones 7. The Ancient Initiator (Bringer of Light) 8. Dethroning the False Father 9. Elements Against Weakness

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Omnious Crucifix – The spell of damnation

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http://www.myspace.com/omniuscrucifix

Erscheinungsjahr: 13.01.2012

F.D.A.Rekotz / CD / Doom Death Metal / Mexico / 9 Songs / 38:35 min

Jaja, de Rico und F.D.A.Rekotz, quasi ein Blindkauf, denn der Bursche hat echt ein Händchen für geile Bands. Bands die niemand so richtig auf die Rechnung hat und dann mehr als überzeugen können.OMINIOUS CRUCIFIX zocken natürlich Death Metal, ist ja bei Rico klar. Zum Glück kann Rico jeden Abend um die Ecke einen Tequilla mit den Burschen trinken, denn sie stammen aus Mexico. Heutzutage kein Problem, da schnappt man sicher die Mehrfliegermeilen von Herrn Wulff und schon ist man da. Seit fünf Jahren sind die Burschen erst im Underground unterwegs, lieferten bis dato ein Demo,eine EP und eine Split mit Soul Eater ab und pünktlich zum Weltuntergang auch ihr Debut. Die Apokalypse kann kommen und OMNIOUS CRUCIFIX liefern einige geile Soundtracks dazu ab. So soll es sein! Hier wird dreckig old school zerstört. Mit schnellen Parts haben es die Mexikaner nicht so sehr, man agiert ehr  im Midtempo und hinzu geselligen sich doomige Parts. Klingt alles so, als ob meine Lieblingsholländer rund um Martin van Drunen Pate gestanden haben. Irgendwie klingen OC aber düsterer und morbider, aber ansonsten haben sie schon desöfteren ASPHYX gehört.”Putrid Purity” oder “Secular Omens of doom” sind die besten Beispiele dafür. Die Walze des Todes überrollt euch acht mal und das macht richtig Laune. Die Vocals gefallen mir auch sehr gut, denn man versucht nicht höllisch tief zu kommen. Das hätte nicht gepasst, sondern man geht schreiend und growlend zu Werke. Gefällt mit. Hier wird acht mal Doom Death Metal der düsteren Sorte geboten. Allerdings muss man sagen, dass das Album gegen Ende hin irgendwie anstrengender wird. Es fehlt einfach die Abwechslung. Hier und da mal ne Raserei oder ne schnelles Riff mit schnellen Doublebass und der Drops wäre gelustscht. Einige Riffs knallen auch nicht so richtig. Trotzdem ist es ein leckeres Album, welches ich besonders Asphyx Fans empfehlen kann.

Tracklist: 1.Third Day Resurrection 2.Putrid Purity 3.Primitive Sin 4.Defiling The Altars of an Absent God 5.Secular Omens of Doom 6.Church of Death 7.The Spell of Damnation 8.Repulsive Sanctification of the Absurd

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Cadaverous Condition – Burn brightly alone

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http://www.cadaverouscondition.com

Erscheinungstermin:23.09.2011

Eigenproduktion/ CD / Death Metal / Österreich / 10 Songs / 51:20 min

Hm, endlich mal wieder Zeug aus Österreich. Da hat sich ja einiges getan in der Szene, aber irgendwie landet nichts mehr so richtig auf meinem Tisch, Nun ist ja alles anders.CADAVEROUS CONDITION. Ich bin mir auch ganz sicher, dass ich auch älteres Material von ihnen habe, müsste ich aber mal nachschaue und da bin ich jetzt zu faul zu, ausserdem wollen wir ja das aktuelle Tagesgeschehen bewerten. Man muss die Band schon im Genre “Death Metal” unterbringen, aber sicherlich nicht im Standardtanz. Die Burschen bewegen sich noch in andere Richtungen und man könnte das Werk als eine Mischung aus Death Metal und Folk bezeichnen. Auf der einen Seite gehen sehr rabiat und zügig zu Werke, sowie bei ” Order of the forlorn”. ( Mein Lieblingsstück auf dieser Scheibe, da auch ordentlich Gas gegeben wird), auf der anderen Seit tanzt man leise im Wind und verarbeitet folklorische Tendenzen.(Into my river). So richtig zuordnen kann man die Band nicht und das spricht definitv für die Band. Ich für meinen Teil bezeichne mich nicht unbedingt als “Open Minder”. Solche Verkettungen sind nicht unbedingt meine Geschichte und darum habe ich auch so meine Probleme mit dem Album. Abwechslungsreich sind natürlich Stücke wie “Shine unseen, the disappear” ( recht doomig) und “The small roads out of town ” ( Klavier mit grunzgesang), gar keine Frage und sie haben auch einen hohen Wiedererkennungswert und auch die Produktion ist druckvoll und klingt nach Neunziger, aber trotzde mag der Funke nicht so richtig bei mir rüberspringen. Wer das jetzt richtig gelesen hat, wird merken, dass das Album durchaus lohnenswert ist, aber nicht meinen Nerv und Geschmack trifft. Wer sich als “Open Minder” sieht, dem lege ich das Album sogar ans Herz. Reine Death Metaller werden ihre Schwierigkeiten haben, glaube ich. Trotzdem anchecken. CADAVEROUS CONDITION ist eine eigenständige Band, die es verdient hat.

Tracklist:

1. Ghost 2. Driftwood 3. We Knew They Were Coming 4. We Both Go Down Together 5. Alone I Will Travel In Time Tonight 6. Wicklow Nightfall 7. Use Your Blood 8. Into My River 9. Order Of The Forlorn 10. The Clearing 11. The Small Roads Out Of Town 12. Shine Unseen

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