Urinal Tribunal – Schlüpferstürmer

www.facebook.com/urinal.tribunal

Erscheinungsjahr: 2014

666 Records / CD / Grindcore / Deutschland / 23 Songs / 33.04 min

Beim Öfnnen des Pakest, dessen Inhalts mir eine doppelte Variante dieser CD ermöglichte, stutzte ich und lag diesen sofort wieder zur Seite, denn auf o8/15 perversen Goregrind hatte ich keinen Bock. Ich mag zwar diese Musik, aber in letzter Zeit habe ich denn doch zuviel gehört und tendiere eher zum old schooligen Death oder Grind. Nach ein gewissen Zeit sah ich diese CD auf meinen Haufen, schmunzelte über das in gelb gehaltene Cover, las mir die Songtitel durch und spürte Interesse, wenn auch keine Zuversicht. Infos gab es auch keine,na toll. Kann man ja eben nebenbei anhören. Am Ende der Geschichte rannte ich mit einem Lächeln circlepittechnisch durchs Haus, soviel vorweg. Das Trio von URINAL TRIBUNAL erfinden die Musik nicht neu, dass ist klar, aber sie verstehen es, die Mischung aus Grind, Porn, Gore und Humor zu einer absoluten brachialen Tanzmusk zu kombinieren, die ich unbedingt mal beim “Eastfrisian Gorefest” erleben möchte. Die Intros sind sehr geil und spaßig, sei es jetzt von Monthy Python, einer jungen Dame, die zum mitsingen auffordert oder die Mitteilung, dass einer Sex hatte. Egal, es ist einfach nur witzig. Dabei gehen sie musikalisch sehr groovig vor, können aber auch so richtig die Sau rauslassen und knüppeln ordentlich einen weg. Herrlich. Sicherlich, textlich bewegt man sich nicht gerade auf kantischen Niveau und auch Goethe wieder sich wohl im Grabe umdrehen, aber auch Fäkalien müssen besungen werden. Um das nochmal klarzustellen. Bei URINAL TRIBUNAL steht sicherlich der Spaß im Vordergrund, aber die Burschen haben es musikalisch faustdick im Hintern, um mal in ihrem Jargon zu bleiben. Deie Kombination aus allen Grindcorebereichen werden mit Elementen aus dem Rock kombiniert, ähnlich wie Malignant Tumour und einigen herrlichen Death Metal Riff, oh yeah. Ist immer wieder schön, wenn man überrascht wird. Nach knappen 33 Minuten ist das Arschinferno vorbei und diese Zeit reicht auch völlig aus. Länger muss ein Grindalbum nicht sein. Nach Beendigung des Circle Pits ließ ich einen fahren und betätigte auf Grund des Druck die Repeattaste. Was will man mehr. Kaufen!

Fazit: URINAL TRIBUNAL ist ein herrlicher Silberling gelungen. Die Mischung aus Grind, Porn, Gore, Humor, Rock und deathigen Riffs macht einfach nur Laune. Im diesen Bereich gibt es wahrlich viel Müll und URINAL TRIBUNAL heben sich meines Erachtens deutlich hervor. Live wird es sicherlich ein Gemetzel geben, hoffentlich ohne Fäkalien. Für Freunde des Goregrinds ein absoluter Pflichtkauf.

urinaltribunal_schlpfer

Tracklist:
01 Humor Tumor
02 Fäkal General
03 Alt Und Willig – Geil Und Billig
04 Spritzschiss
05 Potenz Prominenz
06 K.Z.K.
07 Idiotie Epdidemie
08 The Fastest Song Ever In The World I
09 Lippen Der Scham
10 Popopopler
11 Konsequent Inkontinent
12 Straffreiheit Für …
13 Bumsklumpen
14 Speedglied
15 The Fastest Song Ever In The World II
16 Konsumsklave Zirkusaffe
17 Penetration Sensation
18 Zipfelschmand Am Nippelrand
19 Vaginal Personal
20 Schlüpferschnüffler
21 Bierklystier (Bonus)
22 Orgasmusspastus (Bonus)
23 Amoklauf Beim Schlussverkauf

Posted in Reviews | Leave a comment

Forgery – With these Fists

Erscheinungsjahr: 03.03.2014

https://www.facebook.com/Forgerymetal

Battlegod Production / CD / Thrash Metal / Norwegen / 9 Songs / 42:19 min

Jaja, Norwegen, bekannt für die Dunkelheit, bekannt für gute Skilangläufer und bekannt für Black Metal. Guter Thrash aus diesen Gefilden hört man eher selten. Das ist gegenüber der dunklen, schwarzen und bedrohlichen Musik ja fast schon Kindergeburtstag. Die Burschen wollen nun mit ihrem zweiten Album beweisen, dass man auch in Norwegen gut aus die Thrash Keule schwingen kann. Mit Hilfe von Battlegod Production macht man sich auf den Weg. Alles klar. Ohne Intro legt man los. Der Thrash Metal ist ja wieder total angesagt und dem entsprechend muss man sich auch mit anderen messen lassen. Seit 1990 sind die Burschen dabei, haben im Jahre 1991 ein Demo veröffentlicht, sich dann aber irgendwann aufgelöst und seit 2002 lärmt man wieder zusammen. Danach gab es nich 2 Demos und nun eben das zweite Album. Der Opener und die anderen Songs hatten produktionsmäßig ein wenig mehr Druck gebrauchen können, besonders die Höhen sind auf einer Heimanlage schwankend. Aber nichts dramatisches, keine Sorge. Wie gesagt, musikalisch hat man sich ganz dem Thrash verschrieben. Hier und da geile Sachen dabei, aber irgendwie plätschert das Material irgendwie an mir vorbei. Sehr modern und recht groovig. Man kann auch nicht sagen, dass die Songs schlecht sind, aber obere Liga definitiv auch nicht. Die Burschen liefern ein solides Album ab, mehr aber eben auch nicht. Teilweise klingt es sehr ideenlos. Der Song “Shadows of fear” ist definitiv hervorzuheben, geht gut ab, aber danach kommt definitiv kein “richtiges” Highlight mehr. Solider Thrash aus Norwegen, handwerklich einwandfrei, aber ohne Überraschungen.  Übers Songwriting kann man auch nicht meckern, aber irgendwie knallt das Zeug nicht so richtig rein.

forgery

Tracklist:
1.     Effigy     04:20
2.     Final Genocide     05:40
3.     Mirror Man     04:17
4.     Mind of Rage     05:01
5.     Shadows of Fear     03:18
6.     Cross to Bear     04:28
7.     Black Mourning     05:26
8.     Fading Thoughts     04:36
9.     Anatomy of Pain     05:18

Posted in Reviews | Leave a comment

Gravehill – Death Curse

www.facebook.com/gravehill

Erscheinungsjahr: 01.04.2013

Dark Descent Records / CD / Black/Death/Thrash / USA / 9 Songs / 36:51 min

GRAVEHILL stammen aus Anaheim, klingt deutsch, ist aber im sonnigen Kalifornien. Tja, da lebt es sich ja nicht gerade schlecht, zu mindestens Wettertechnisch. Und was macht man dann den ganzen Tag, wenn man ein sonniges Gemüt inne hat. Genau, man verschanzt sich, haut sich Nietenbaänder, Nietengürtel und Nietenjacken um und zockt dreckigen Metal. Gut, dass ich in Ostfriesland lebe, hehe. Der dreckige Metal ist eine Mischung aus Black, Death und Thrash. Alles verschanzt und zu einer bösen Einheit kombiniert. Kann man durchaus machen und vor allem, kann man durchaus hören. Schön dunkel und düster, der ganze Klumpatsch. Granate. Seit 2001 lärmen die Burschen zusammen herum und nun ist man beim dritten Album angekommen, welches mich sofort mitnimmt. Der Opener “Death Curse” holt dich da ab, wo es weh tut und zwar beim Nacken. Dieser muss durchaus bedient werden. Geile Riffs, hohes Tempo, schöne Doublebass und eine fieses Gebräu aus Black und Death, inklusive Refrainparts und fiesem Gelächter. Knaller, geiler Song. Das ganze Album befindet sich auf einem recht hohem Niveau. Die Burschen stammen zwar aus Amerika, könnten aber durchaus Skandinavier sein. Die Mischung aus schwedischen Death und skandinavischen Black Metal poltert so dermassen geil aus den Boxen und dürfte Fans von Vampire,Grave, Entombed, Puteraeon,Autopsy und Desaster gleichmäßig begeistern. So gefällt mir der Black/Death. Einige thrashige Anleihen sind natürlich auch vorhanden. Auffallend ist die recht hohe Geschwindigkeit, die immer wieder mit ruhigen Parts und Solis kombiniert wird und somit ein recht fetzigen Bastard erzeugt. Gefällt mir sehr gut. Songs wie “Fear the Reaper”, Crucified” und besonders der Autopsylaste Song “Open their throats” (welch krankes Stück – death/doom + blackiges Riff und späteren Uptempo – Knaller ) hauen einen neben dem Titeltrack vom Hocker. Die Burschen haben ein geiles Händchen fürs Songwriting. Macht einfach nur Laune, weil so ein richtig kranke und dunkle Atmosphäre verbreitet wird. Stimmung!!!!. Ich kann durchaus eine Kaufempfehlung ausprechen!

gravehill

Tracklist:

1. Gates Of Hell
2. Death Curse
3. At Hell’s Command
4. Open Their Throats
5. Fear The Reaper
6. Unending Lust For Evil
7. Black Blood Rising
8. Crucified
9. The Ascending Fire

Posted in Reviews | Leave a comment

Uncover – of scorn and redemption

http://www.facebook.com/undercovermetal

Erscheinungsdatum: 14.03.2013

Deafground Records / CD / Melodic Death Metal / Deutschland / 10 Songs /

Der deutsche Vierer hat sich so einiges vorgenommen, nicht nur beim Bobfahren und den olympischen Spielen, sondern auch in Form der Band Uncover. Besonders in Punkto Eigenständigkeit zeigt man sich von einer sehr positiven Seite. Die Combo aus Bünde war mir bis dato nicht bekannt, bzw., ich hatte sie nicht auf dem Schirm, obwohl die Burschen bereits seit 1999 dabei sind und auch schon einige Touren und Gigs abreissen konnten. Was erwartet uns also. Nach dem Intro “of scorn and redemption” geht es mit “no tomorrow” in die Vollen. Und schon kommt mir der erste negativ Aspekt zu Ohren geschallert. Die recht gut vorgetragenen melodischen Death Metal Riffs werden mit Growls und Cleangesang untermauert. Ist nicht meine Welt und wird es nie werden. Ansonsten machen die Burschen alles richtig. Kommt “no Tomorrow” noch etwas schwach auf der Brust daher, gibt man mit SOngs wie ” Gates of Eden” oder “Welcome to hell” ordentlich Gas. Kiene 08/15 Songs. Man ist trotz des begrenzten Rahmens um Abwechslung bemüht und schafft es auch, diese herrzustellen. Die Drums ballern ganz ordentlich aus den Boxen und klingen teilweise schnell und vor allem brutal. Das Riffing reiht sich in aggressiver Form ein, kommt aber mit guten Melodien daher. Die Produktion ist fett und so kommt auch der Bass ordentlich zur Geltung. UNCOVER erinnern mich musikalisch ein wneig an Insomnium, muss ich sagen. Meiner Erachtens ist der Cleangesang aber zu presenet, auch wenn es ein vernünftiger ist. Dieses ist aber natürlich Geschmackssache. Musikalisch ist das hier alles guter Bobsport, um den Kreis zu schliessen.

Fazit: UNCOVER zocken richtig guten, melodischen Death Metal und verwenden dabei einen hohen Cleanvocalsanteil. Wer dieses mag, kann bedenkenlos zuschlagen.

Uncover

Tracks:
1. of scorn and rdemption
2. No Tomorrow
3. Gates of Eden
4. Welcome to hell
5. Rotten in peace
6. Perished Sooth
7. The lucifer effect
8. Hogtied in hookers boots
9. Morbid Perception
10.It devours

Posted in Reviews | Leave a comment

Brewed and Canned – Execute the innocent

http://www.brewedandcanned.com

Erscheinungsjahr: 16.04.2014

Blacksmith Records / CD / Brutal Death Metal / Österreich / 10 Songs / 33:26 min

BREWED AND CANNED behaupten von sich, sie wären die einzige Death Metal Band Wiens. Das Label gehauptet, sie wären überhaupt die einzige vernünftige Ansage mit Eiern aus der von bärtigen Hipstern und verweichlichen Badehosen Metallern verseuchten Metal Szene Österreichs. Na, dass ist doch mal eine Kampfansage, gleich zu Beginn. Respekt. Selbstbewusstsein haben die Burschen ja, auch wenn es Österreich mit Belphegor zumindestens eine Band gibt, die ordentlich in den Arsch tritt. Sei es drum. Das Cover ist schonmal herrlich, erinnert an die guten, alten Cannbal Corpse Zeiten und dürfte die Rache für Alice Schwarzers Steuerspielereien sein. Was bieten uns die Jungens auf ihren Debut nun also musikalisch. Große Klappe und nichts dahinter? Ganz klar:”NEIN!” Das hat alles Hand und Fuß, was die Österreicher uns hier bieten. Mit einer ordentlichen Portion:”Fuck you, Cunt!” gehen die Burschen zu Werke und brettern uns fernab vom angesagten old school Death Metal 10 ordentliche Salven ins Gesicht!. So soll es sein! Brutal und technisch, dass ist die Devise. Aber keine Sorge, die Burschen verzetteln sich nicht in Griffbrettfingerei, sondern kommen immer zum Punkt der Angelegenheit zurück und so bietet “Execute the innocent” alles, was ein Brutalherz begehrt, vor allem natürlich Blastbeats- und Doublebassattacken, druckvoller Bass, tiefe Growls ( eventuell ein bißchen zu eintönig) und dazu wirklich leckere Riffs, die ja das Salz in der Suppe darstellen. Die Wiener Köche haben die Mahlzeit ordentlich produzieren lassen, schon roh und druckvoll. Sicherlich bietet das Album nicht viel Abwechslung, aber das erwarte ich von einer brutalen Death Metal Band nicht. Dieses hier ist mein Metier und schon gleich der Opener ” Multiple Bone Injection” konnte mich überzeugen. Das Album bietet nichts neues, aber macht unheimlich viel Laune. Yeppo.

Fazit: BREWED UND CANNED bietet ein schönes Stück Brutalität und Kombination mit Technik, alles unter dem Banner des Death Metals. Die Kombination von Geschwindigkeit und brachialen Riffs ist den Österreichern extrem cuntig gelungen und dürften Anhänger von Canibal Corpse, Suffocation oder Deicide durchaus gefallen. Lecker, mehr davon! Da hat der Chris von Blacksmith Records mal wieder ordentlich einen rausgehauen

brewed

Tracks:
1. Multiple Bone Injection
2. Behind 8 Doors
3. Harvest
4. Perverse Reflectiona
5. Killfuckfees
6. Into slavery
7. Execute the innocent
8. Breathing the end
9. Vomiting Liquified innards
10.A violent malestorm

Posted in Reviews | Leave a comment

Uncover – … and scorn and redemption

http://www.facebook.com/undercovermetal

Erscheinungsdatum: 14.03.2013

Deafground Records / CD / Melodic Death Metal / Deutschland / 10 Songs /

Der deutsche Vierer hat sich so einiges vorgenommen, nicht nur beim Bobfahren und den olympischen Spielen, sondern auch in Form der Band UNCOVER. Besonders in Punkto Eigenständigkeit zeigt man sich von einer sehr positiven Seite. Die Combo aus Bünde war mir bis dato nicht bekannt, bzw., ich hatte sie nicht auf dem Schirm, obwohl die Burschen bereits seit 1999 dabei sind und auch schon einige Touren und Gigs abreissen konnten. Was erwartet uns also. Nach dem Intro “of scorn and redemption” geht es mit “No tomorrow” in die Vollen. Und schon kommt mir der erste negativ Aspekt zu Ohren geschallert. Die recht gut vorgetragenen melodischen Death Metal Riffs werden mit Growls und Cleangesang untermauert. Ist nicht meine Welt und wird es nie werden. Ansonsten machen die Burschen alles richtig. Kommt “no Tomorrow” noch etwas schwach auf der Brust daher, gibt man mit Songs wie ” Gates of Eden” oder “Welcome to hell” ordentlich Gas. Keine 08/15 Songs. Man ist trotz des begrenzten Rahmens um Abwechslung bemüht und schafft es auch, diese herrzustellen. Die Drums ballern ganz ordentlich aus den Boxen und klingen teilweise schnell und vor allem brutal. Das Riffing reiht sich in aggressiver Form ein, kommt aber mit guten Melodien daher. Die Produktion ist fett und so kommt auch der Bass ordentlich zur Geltung. UNCOVER erinnern mich musikalisch ein wenig an Insomnium, muss ich sagen. Meiner Erachtens ist der Cleangesang aber zu present, auch wenn es ein vernünftiger ist. Dieses ist aber natürlich Geschmackssache. Musikalisch ist das hier alles guter Bobsport, um den Kreis zu schliessen.

Fazit: UNCOVER zocken richtig guten, melodischen Death Metal und verwenden dabei einen hohen Cleanvocalsanteil. Wer dieses mag, kann bedenkenlos zuschlagen.

Uncover

Tracks:
1. of scorn and redemption
2. No Tomorrow
3. Gates of Eden
4. Welcome to hell
5. Rotten in peace
6. Perished Sooth
7. The lucifer effect
8. Hogtied in hookers boots
9. Morbid Perception
10.It devours

Posted in Reviews | Leave a comment

Cyrcus – Coulrophobia

http://cyrcus.com

Erscheinungsjahr: 28.03.2014

Deafground Records / CD / Metal-Rock / Deutschland / 13 Songs / 49:40 min

Andere Bands haben Eier. CYRCUS haben ein ganzes Huhn. Na, dass ist doch mal eine Kampfansage des Labels “Deafground Records”, würde ich sagen. Die Band aus dem Rheinland wurde im Jahre 2002 gegründet und konnten im Jahre 2013 nach zwei veröffentlichten Studioalbum eben den Deal ergattern und nun folgt Album Nummer 3. Die 4 versuchen erst gar nicht, die “evilsten” aller “evilsten” zu sein, sondern wollen Ärsche treten, besonders live. Ich könnte mir auch vorstellen, dass dieses Konzept durchaus funktioniert. Live ist ja immer alles intensiver, auf CD geht das auch ganz schön ab, ist aber nicht unbedingt meine Welt. Die Mischung aus Shouts und wirklich guten Clean Voccals ist nicht mein Ding. Musikalisch bewegen sie sich zwischen Alternativ Rock und modernen Metal und dürfte da vor allem die jüngere Gemeinde ansprechen. Was man den Jungens lasse muss, dass man die Emotionn gut transportieren kann, ein Händchen fürs Songwriting hat und mit wirklich knallsicheren Riffsaufwarten kann. Humor haben die Burschen anscheinend auch, oder warum verwendet man beim Opener “I mean lie…wow..and stuff “Hühnergegacker”?. Kommt aber gut rüber.Der Drummer fügt sich nahtlos durch das gute Spiel ein und geht genauso groovig wie die Gitarristen zu Werke. Ein wirklich gute Kombination aus allen, dessen einziger Fehler eigentlich ist, dass ich der Reviewer mehr dem Death Metal zugeneigt ist, hehe. Im Ganzen fehlt mir da ein wenig die Brutalität und die Härte. Sky van Hoff ( Caliban, The Sorrow, Kreator) hat dieses Teil produziert und dieses sehr druckvoll. 12 Songs + nicht versteckten Hidden Track können euch einen guten Abend bereiten.

Fazit:”Angst vor Clowns”, also “Coulrophobia” ist eine gute Mischung aus Alternativem Rock und modernen Metal, die gut abgeht, groovt, gute Sonsgtrukturen aufweist und bis auf zu wenig Härte alls mit sich bringt. Freunde dieser Richtung können wahrlich bedenkenlos zugreifen.

Cyrcus

Tracks:
1. I mean like..wow…and stuff
2. Toy gun in a knife fight
3. After the rain
4. Echoes
5. Abandon strip
6. Ctrl
7. Anywhere but here
8. Twentytwoandeleven
9. We run this planet
10. Healing
11. Dig a ditch
12. From the heart oy my bottom
13. Do five two makes a ten

Posted in Reviews | Leave a comment

Barbarian – Faith Extinguisher

https://www.facebook.com/barbarianmetal

Erscheinungsjahr: 10.02.2014

Doomentia Records / CD / old school Thrash-Black Metal / Italien / 7 Songs / 33:50

Die Italiener von BARBARIAN machen seit 2009 die Szene unsicher und können mit Hilfe des Labels ” Doomentia Records” nun ihr zweites Album auf dem Markt werfen. Sieben Mal gibt es hier absolut alte Schule, was ziemlich geil ist, auch wenn man beim Thema “Eigenständigkeit” ganz schön geizte. Von diesen Manko abgesehen, machen diese Burschen einfach nur Laune und dürfte gerade für die alte Recken, die mit Bands wie Venom, Iron Maiden, Celtic Frost oder Sodom aufgewachsen sind, ein “ohraler” Gaumenschmaus sein. Schon lange nicht mehr so ein Grinsen vor der Anlage gehabt, herrlich, besonders der Song “Fools of Golgotha” hat es mir angetan. Maiden Riff und thrashige Drums. Herrlich. Welch Spaß. Irgendwie fallen einem da sofrt “Bewitched” ein, wobei mir die Italiener sogar noch ein bißchen besser gefallen, muss ich sagen. Die Burschen grooven ohne Ende und zaubern uns ein herrliches schwarzes , raues und old schooliges Heavy Metal Werk auf die Bühne. Hier ein bißchen Bathory und dort sogar Running Wild. Krass, vor allem hört man die Leidenschaft, die da hinter steckt. Nachteil der Band und somit Aufgabe für das dritte Album ist, dass alle Songs ein recht hohes Niveau haben, denn der ein oder andere Song der 7 Schlachtfetzen rumpelt ein wenig vor sich hin. Egal, denn im Endeffekt ist dieser überwiegend im Midtempo gehaltener Sound einfach nur cool und evil natürlich. Ob man es nun Black`n Roll oder old schooligen Black Heavy Metal nennt, ist egal. Die Mucke macht Laune

Fazit: Die Italiener von BARBARIAN haben mich mit ihren old schooligen Sound durchaus überrascht, wenn auch nicht immer ganz überzeugt, aber die Hommage an die Bands Hellhammer, Celtic Frost und Venom ist echt gelungen. Anspieltip defenitiv: “Folls of Golgotha”. Verbreitet bei alten Hasen gute Laune.

Barbarian

Tracks:
1. Faith Extinhuisher
2. Inhale the dead
3. Godless, Amoral and Proud
4. Total Metal
5. Fools of Golgotha
6. Crux et Circenes
7. We are the profane

Posted in Reviews | Leave a comment

Scarecrow N.W.A. – Transgression

http:www.scarecrow.at

Erscheinungsjahr: 28.09.2013

Noisehead Records / CD / Metal / Österreich / 9 Songs / 52:18 min

Die Combo SCARECROW N.W.A. aus Graz sind auch schon seit 15 Jahren im Buisness unterwegs und liefern mittlerweile 5tes Album ab. N.W.A. steht für New Worrld Annihilation, nur am Rande. Noisehead Records hat die Burschen nun unter Vertrag und man kann nur hoffen, dass sie endlich dem Undergroundschatten entfliehen können. Vier Jahre nach der letzten Veröffentlichung gibt es also wieder ein Lebenszeichen aus Österreich.Musikalisch würde ich das ganze mal im rubrik:”Metal” einordnen, denn Grenzen sind SCARECROW N.W.A. völlig egal. Eine Mischung aus vielen Bereichen, sowohl musikalisch, als auch gesanglich, steht an der Tagesordung. In knappen 50 Minuten gibt es ordentlich was zu hören. Ein bißchen erschreckt war ich gleich zu Beginn des Albums, denn der neunminütige Opener “MMXII” war jetzt nicht das, was ich erwartet habe, zumnindestens von der Länge her. Dieser Song zeigt den Weg der Steirer. Eine Mischung aus Death, Thrash, Heavy und Prog Metal mit überlagerten Growls, Screams und melodischen Vocals. Sehr episch, der Opener, gut umgeseetzt, mir aber zu lang und teilweise zu sperrig. “Transgression” knallt das schon eher gefährlich aus den Boxen und kann vor allem durch das Riffing überzeugen. Im gesamten verarbeiten die Österreicher sehr viele Ideen und verlangen vom Hörer, dass man dieses Album nicht im vorbeigehen wahrnimmt, sondern sich komplett drauf einlässt. Schon beinahe “mainstreamlastig” geht man bei “backstab Romance” zur Sache und dieses Ding ist schon beinahe tanzbar und erinnert irgendwie an eine poppige Version von Hypocrisy, mit Growls und cleanen Vocals. SCARECROW gehen sehr eigene Wege. Während man teilwiese sehr melodisch zuWerke geht udn vor allem proggig, holt man bei “At Dead of Noght” die absolute Keule raus. Mein persönlicher Lieblingssong, eine schöne Mischung aus Death und Thrash Metal mit guten Riffs und tighten Drums. Die neun Songs sind echt ganz geil, auch wenn sie mir teilweise zu progressiv rüber kommen und mit “MMMXII” und “Feel the silence” zu lange Songs verwenden.

Fazit: SCARECROW N.W.A. machen auf ihrem fünften Album vieles richtig, definitiv. Eine eigene Mischung aus Death, Thrash, Prog und Heavy. Nicht alles kommt bei mir an, aber die Band kann absolut überzeugen und sind fit an ihren Instrumenten. Hier und da ist mir das aber zu proglastig, aber vor allem Freunde der Gitarren sollten genau hinhören, denn es sind sehr geile Riffs vorhanden und die Soli sind auch nicht zu verachten. Einfach mal anchecken.

scarecrow

Tracks:

1. MMXII
2. Transgression
3. Self-Enslavement
4. Technology of death
5. Backstab Romance
6. Resurrection
7. At dead of night
8. Feel the silence
9. Scarecrow`s Song

Posted in Reviews | Leave a comment

Pripjat – Sons of Tschernobyl

http://www.pripjat-thrash.de/

Erscheinungsjahr: 14.02.2014

Bret Hard Records / CD / Thrash Metal / Deutschland / 10 Songs / 41:10 min

Ja, der Bandname und der CD Titel lassen die Vermutung zu, dass es sich bei PRIPJAT um eine russische Band handelt, aber weit gefehlt. Die Burschen stammen aus der Karnevalhochburg Köln und der Steffi Graf Statd Brühl. Seit 2011 spielen die Burschen in dieser Zusammensetzung, klingen aber so, als ob sie sich vor zwanzig Jahren gegründet hätten. Nach dem Demo im Jahre 2012 namens “Liquidators” konnte man einen Deal mit Bret Hard Records ergattern und nun, Anno 2014, erscheint deren Debut und vorweg, sicherlich kein schlechtes. Der Thrash alter Schule ist ja genauso wieder “in” wie der Thrash der alten Schule. Da ich Fan beider Richtungen bin, bin ich natürlich komplett damit einverstanden. Der Bandname erklärt sich aber wohl dadurch, dass einige Mitglieder ukrainischer Abstimmung sind und somit passt sogar der CD Titel. Sei es drum. Thrash Metal aus Deutschland war schon immer ein gutes Markenzeiche, sogar weltweit. PRIPJAT möchte sich dieser Tradition anschliessen. Die Burschen haben den Thrash im Blut und interpretieren Kreator, Sodom,Destruction und Slayer auf ihrer eigenen Art und Weise. Das Riffing kommt echt geil aus den Boxen geprescht und vor allem das Drumming ist fett und tight. Lediglich der hysterische Thrash Metal Gesang hat mich am Anfag genervt, allerdings stellt sich das beim mehrfachen hören ein. Besonders die aggressiven Songs “Destructive Manifesto” und “Toxic” haben es in sich. Die Songs klingen wie von den frühen Krearoren geschrieben. Lecker. Trotz der alten Schule und der Liebe zu ihren Vorbildern versucht man, eigenständig zu wirken, bauen eine punkige ( “Snitches get Stichtes”) und epische Momente ( “Sons of Tschernobyl” ) mit ein und können somit punkten. Sicherlich bieten die Jungens nichts neues, können aber vorhandene Zitate in ein wohlklingendes Gedicht umwandeln. Hier und da ist man aber noch zu nah an den Originalen heran, aber ansonsten machen sie viele richtig.

Fazit: PRIPJAT gehören zur jungen Generation, den den Geist des alten Thrash Metal trotzdem verinnerlicht haben. Ein gutes, wenn auch nicht ganz innovatives Album, welches Freunde des gepflegten old school Thrash Metal begeistern wird.

Pripjat

Tracks:
1.     Nuclear Chainsaw     02:28
2.     Liquidators     03:45
3.     Acid Rain     04:34
4.     Born to Hate     04:50
5.     Snitches Get Stitches     02:33
6.     Red Disease     04:53
7.     Destruction Manifesto     04:57
8.     Toxic     03:06
9.     Sons of Tschernobyl     06:17
10.     Ликвидаторы     03:47

Posted in Reviews | Leave a comment