Lecherous Nocturne – Beyond almighty doctrine

http://www.lecherousnocturne.net/official.cfm

VÖ: 19.03.2013

Unique Leader Records / CD / Death Metal / USA / 11 Songs / 27:17 min

Technik Freunde dürften wieder im einheimischen Wohnzimmer in die Runde laufen, denn die Amis, die seit 1997 im Geschäft sind, einen Deal mit Unique Leader ergattern konnten und im Jahre 2013 ihr drittes Full Length auf dem Markt werfen, sind wahre Meister ihres Fachs. In der Band befindet sich ein gewisser “Chris Lollis”, seines Zeichens Basser von 2007 bis 2012 bei einer nicht ganz unbekannten Band namens Nile. Ja, da kann man sich schon vorstellen, wohin die Reise geht, aber auch die Restlichen vier Protagonisten beherrschen ihr Handwerk, keine Frage. Unique Leader Records, dass Deeds of Flesh Label, hat sich ja einen Namen in der Szene gemacht. Immer wieder nehmen sie Bands unter vertrag, die sowohl technisch als auch brutal sind. Ich muss aber sagen, dass mich andere Stallgenossen mehr überzeugt haben. Es gibt ein Intro, ein Outro und zwichendurch ein Pianoeinsatz. Ansonsten gibt es natürlich technischen und brutalen Death Metal. Geschwindigkeit ist keine Hexerei und das ist auch gut so. Sicherlich alles nicht schlecht, aber die acht musikalischen Offenbarungen bieten halt wenig neues und so hört man zwar bei Songs wie “Archeropteryx” und “Creation Continuum” das technische Können heraus, aber irgendwie haben die Songs kaum eine Seel, kaum einen Wiedererkennungswert, wie es z.B. das neue Material von Defeated Sanity hat. Hier und da frickelt man sich ganz ordentlich den Wolf, aber überzeugt haben sich mich nicht wirklich.

lecherous

Tracks:
1.     Intro     00:55
2.     Ouroboros Chains     02:44
3.     Bring the Void     02:13
4.     Archeopteryx     03:35
5.     Those Having Been Hidden Away     03:16
6.     Prelude #2     01:45
7.     Judgments and Curses     02:32
8.     Lesions from Vicious Plague     03:35
9.     Caustic Vertigo     02:21
10.     Creation Continuum     03:28
11.     Outro     00:53

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Facebreaker – Dedicated to the flesh

http://www.facebreaker.com

VÖ: 28.06.2013

Cyclone Empire / CD / Death Metal / Schweden / 13 Songs / 45:23 min

Jaja, die geilen Schweden sind wieder zurück. Seit 1999 sind die Burschen schon dabei und mittlerweile hat man das vierte Album am Start und scheisse ja, alle sind irgendwie geil. Die Band rund um den ehemaligen Grave Drummer Mika Lagren und Roberth “Robban” Karlsson ( Scar Symmetry, Tormented, Zombified, Ex – Edge of Sanity) hauen ein geiles Stück nach dem anderen auch. So ist es auch beim vierten Album.Gleich “Meat Freak”, der Opener, knallt ein pure Leidenschaft an den Latz. Das ganze Album, besonders eben der Opener und der Titeltrack “Dedicated to the flesh”, ist einfach nur geil und eine absolut geile Mischung aus Death und Thrash Metal. Besonders die Up Tempo Nummern können überzeugen, wie immer. Definitiv das stärkste Album, bis auf das langsame und langweilige “Swarm of Zombies”. Es ist halt nicht alles Gold was glänze. Aber ansonsten machen die Burschen alles richtig. Rogga setzt sein Organ wieder passend in Szene, Stakkato Angriffe sind Pflicht und man kann herrlich im Takt headbangen. Einige Änderungen zu den Vorgängeralben sind festzustellen, denn man verwendet immer weniger thrashige Element und hat logischwerweise den Death Metal Anteil erhöht, überweigend im Mid Tempo Bereich und das steht ihnen wahrlich gut zu Gesicht. Klasse Album!

facebreaker

Tracks:
1.     Meat Freak
2.     Dedicated to the Flesh
3.     Catacomb
4.     Zombie Flesh Cult
5.     Mutilator
6.     Nuclear Outbreak
7.     Hellmaster
8.     Carving For Brains
9.     Swarm of Zombies
10.     Legions of Doom
11.     World Cremation
12.     Tomb of the Hungry Dead

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Azylya – Sweet cerebral destruction

https://www.facebook.com/pages/AZYLYA/108712706476

VÖ: 17.06.2013

WormHoleDeath Records / CD / Gothic Metal / Belgien / 10 Songs / 46:49 min

Die Band AZYLYA ladet euch ein, auf eine romantische und verträumte Reise zu gehen und dabei durchaus Aggressionen abzubauen. Dieses kann wohl nur der Gothic Metal, der ja anscheinend doch recht angesagt ist. Der Wechsel zwischen lieblicher Weibesstimme und tiefer, wenn auch nicht gerade hervoragend klingender Männerstimme passt natürlich wie die Faust aufs Auge, das muss man schon sagen! Seitdem Jahre 2009 sind die vier Belgier dabei und nach der EP 2011 namens “Thanatos Insanity” kommt nun das Debutalbum via Wormholedeath Records. Wie gesagt, hier regiert der Gothic Metal oder der symphonsiche Metal, je wie man will, denn Klavier und orchestrale Klänge gibt es auch und irgendwie versucht man, die Lücke zu füllen, die nach Wihtin Temptaion oder Nightwish entstanden ist. An keiner dieser Bands kommen Azylya heran. Die Sängerin hat eine schöne Stimme, kommt aber an die kraftvollen Organe der ansonsten vortragenden Protagonistinnen aber nicht heran. Ebenso ist in der musikalischen Ebene. Der Songaufbau ist schwächelend. Hier und da klingt alles ganz rund und vor allem melancholisch, aber viel zu selten hat man den Eindruck, es würde eine gewisse Spannung entstehen. Jeder Song ist quasi identisch aufzubauen, Absolut nicht meine Baustelle, absolut nicht mein Fall. Auch die Produktion lässt zu wünschen übrig. Nur was für Gothic/symphonischer Metal Fans.

azylya

1.     The Beginning     00:49
2.     Incest     05:36
3.     Woodscape     04:46
4.     Delirius     05:34
5.     Azylya     04:27
6.     Within My Cell     03:18
7.     Electroconvulsive     06:14
8.     Death of Oedipal Love     04:42
9.     Darkness Ascending     05:50
10.     Rise of the Wicked (La Révolte Des Fous)     05:33

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Angellore – Errances

https://www.facebook.com/AngelloreDoom

VÖ 16.12.2012

Dreamcell 11 Entertainment / CD / Gothic Metal / Doom / Frankreich / 7 Songs / 46: 13 min

Musik für Suicidgefährdete oder für solche, die es noch werden möchten, so kann man die Musik umschreiben, welche die drei Franzosen, die seit 2007 dabei sind im weltweiten Musikzirkus. Bis dato brachte man es auf zwei Demos, Zwei EP`S , einer Single, einer Split und einer Compilation. Nun also das Debut des Trios und nein, es handelt sich zum Glück nicht um Suicidal Black Metal, danach sehen die drei Burschis definitiv nicht aus, nein, hier gibt es Gothic Metal zu hören. Und wieder nicht mein Ding, obwohl man sagen muss, dass die Burschen durchaus ein Gespür für romantische Melancholie haben und wenn ich Rotwein trinken würde, würde ich mich jetzt in meinen Sessel fallen lassen und den Klängen lauschen, die durchaus emotionsvoll den Sonnenuntergang untermalen können. Es wird auch gegrunzt und gehaucht. Allerdings erhöht man nie das Tempo oder lässt es so krachen, wie My Dying Bride auf der “As flower whispers”. Neuere My Dying Bride können aber schon als Beispiel herangezogen werden, besonders wegen den geigenhaften Klängen, aber auch und besonders Tristania, würde ich sagen, auch wenn ich mich mit dieser Art von Musik kaum auskenne.Natürlich darf der Kalrgesang nicht fehlen, aber dieser ist zumindestens sehr düster und dunkel gehalten. Zwar mischt man Gothic mit Doom, aber der Gothicanteil und somit die melancholische Atmosphäre steht klar im Vordergrund. Hinzu kommt noch eine hohe weibliche Stimme, die aber wohl von einem der Bandmitglieder stammt, dafür mein Respekt. Sei es drum, meine Musik ist es nicht, nur für ganz ruhige und melancholische Momente, aber dafür ist sie dann gut geeignet. Wer auf Tristania abfährt, sollte ANGELLORE anchecken.

Angellore

Tracks:
1.     Dans les Vallées Eternelles     08:23
2.     Tears of Snow     08:22
3.     I Am Agony     06:49
4.     Weeping Ghost     04:29
5.     Errances     02:13
6.     … Where Roses Never Die …     07:30
7.     Shades of Sorrow     08:27

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Mechanical God Creation – Artifact of Annihilation

VÖ: 18..03.2013

Wormhole Death / CD / melodischer Death Metal / Italien / 11 Songs / 42:57 min

Ja, die Italiener von MECHANICAL GOD CREATION sind auch schon seit 2006 und liefern uns nun, nach dem Debut im Jahre 2010 namens “Cell XIII”, das zweite Werk ab und sind ihrer Linie treu geblieben. Die “Bloody Tears” Bassistin Andres ist natürlich weiterhin am Start, nur somal am Rande. “Artifact of Annihilation” legt apokalyptisch los, zumindestens das Intro erscheint in diesem Lichte. Auch das Cover ist sehr düster und zerstörerisch gehalten, zukuntsorientiert, wie die Musik halt. Absolut modern geht man zu Werke. Eine Mischung aus melodischen Death Metal und Hardcore, sehr frisch und eben so, wie man ihn heutzutage vorträgt. Schnelle Double Bass, melodische Riffs, teechnische Spielereien, cleanischer und sauberer Sound. Dabei verstehen die Italiener es aber, auch für Entspannung zu sorgen, da man mal auch einige ruhige Passagen mit einbaut. Hier und da wird das Gaspedal aufgelockert und das ist auch gut so, keine Frage! Lucy ist auch wieder an den Vocals und sie grunzt sich die Seele aus dem Leib, kann mich damit aber nicht so richtig überzeugen, denn teilweise klingt es doch recht kraftlos. Da gibt es bestimmt bessere Beispiele, aber das ist ja auch nur zweitrangig. Musikalisch kann man nichts vorwerfen. Sie beherrschen ihr Handwerk, mehr aber eben auch nicht. Hat man alles irgendwie schon gehört und irgendwie kommen die Songs nicht über das Mittelmaß raus. Nicht schlecht, aber eben auch nicht so richtig umwerfend, alles irgendwie schonmal gehört. Nun ja, wer auf modernen Metal abfährt, sollte MGC mal anhören. Wer auf female Vocals abfährt ebenso.

mechanical
Tracks:
1.     Pyramidion     01:39
2.     Artifact of Annihilation     03:27
3.     Illusions     04:35
4.     Cult of the Machines     03:34
5.     Shadow’s Falling     04:17
6.     Lullaby for the Modern Age     04:26
7.     Terror in the Air     04:16       Show lyrics
8.     Nomos of the Earth     04:08
9.     Woe of the Spiraled Desire     03:11
10.     Ocean of Time     05:04
11.     Obisidian Nightfall     04:11

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Morrigan – Diannans Whisper

https://www.facebook.com/MorriganBeliarBalor

VÖ: 30.03.2013

Undercover Records / CD / Black Metal / Deutschland / 11 Songs / 55:32 min

Hm, ja, das ist wieder so ein Album, welches absolut nicht meinem Musikgeschmack trifft und ich deswegen Probleme habe,es zu reviewen. Die Band MORRIGAN hat sich im Underground definitiv einen Namen erarbeitet, bevor man sich im Jahre 2010 auflöste. Zuvor war man ja schon als Band Mayhemic Truth unterwegs ( 1992 – 2000). Die Burschen müssen ja schon aus ihrer eigenen Entwicklung heraus old school betreiben und genauso ist es auch. Old school Black Metal ist angesagt und dieser wird mit einigen Pagan Metal Anteilen kombiniert. Ganz klar, die Burschen sind von Herrn Quorthon beeinflusst und Fans von Bathory können bedenkenlos zugreifen. Gleich der Opener “Shadowwanderer” macht dieses eindeutig hörbar. Ansonsten werden auch Chöre verwendet. Nun bin ich nicht grad der größte Bathory Fan und ich kann mit dem sound recht wenig anfangen. Timing Schwankungen zieren das Bild, ebenso sehr schräge Töne des Sängers. Muss aber wohl so, warum nicht. Sehr melodisch und melancholisch geht man zu Werke. Nicht unbedingt mein Fall, wobei man sagen muss, dass sie ihre Sache wirklich gut machen, trotz des teilweise auftretenden Pathos. Obwohl ich ja auf schnellere Passagen stehe, muss ich sagen, dass besonders die “Ballade” “13 Steps at dawn” es absolut inne hat. Wer auf Bathory abfährt, der sollte MORRIGAN auf seinen Einkaufszettel notieren. Macht euch selbst ein Bild!

morrigan_diananns_whisper

Trackliste…
1. Call of the Morrigan (Intro)
2. The Shadowwanderer
3. Bloodwidow
4. Warbitch
5. Thy Nasty Reaper
6. 13 Steps at Dawn
7. The Gallic War
8. Maze of the Graves
9. The Singing Hangman
10. Diananns Whisper
11. Dustdevils

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Graveyard of Souls – Shadows of life

https://www.facebook.com/GraveyardOfSouls

VÖ: 21.06.2013

F.D.A. Rekotz / CD / Doom/Death Metal / Spanien / 9 Songs / 43:16 min

Scheint so, als ob der Rico und sein Label F.D.A. Rekotz seine Fühler auch in andere Richtungen ausstreckt. GRAVEYARD OF Souls stammen aus Spanien und spielen nicht gerade den typischen old school Death Metal, der absolut angesagt. Nachdem Intro “Genesis” zeigr “Shadows of life” gleich, wohin es geht. Atmosphärischer, gothicangehauchter Death Metal und das Stück klingt verdammt nach den deutschen Crematory, muss ich sagen. Allerdings entwickelt das Album ganz andere Parallelen, zum Glück und man driftet immer weiter in den doomigen Death Metal ab, so wie er Anfang der Neunziger in war. Bands wie Tiamat und Paradise Lost müssen hier definitiv als Vergleich herangezogen werden, insbesondere die Gitarrenarbeit erinnert an die Frühwerke der Bands. Neumodischen Strömungen verschliessen sich GRAVEYARD OF Souls total und das ist auch gut so, muss ich sagen, denn diesen SOund, den die Burschen praktizieren, hört man heutzutage kaum noch. Man klingt nicht so kaputt, wie diese komischen Gothicmetalbands. Zwar bewegt man sich kaum in schnelleren Gefilden, wissen aber immer mal ne schnelle Doublebass zur Unterstützung miteinzubauen, so wie bei “Dreaming of some day to awake”. Die atmosphärischen Melodien werden hervorragend vorgetragen.Das siebenzwanzig minütige Stück “Follow me” kann mit einer geilen Melancholie aufwarten, nicht übel. Meines Erachtens hätte man das Keyboard aber mehr im Hintergrund agieren lassen, aber dass ist ja Geschmackssache und nach so sieben Songs ist bei mir ein wenig das Interesse vorloren gegangen, aber auch dieses ist ein subjektives empfinden. Bands wie Moonspell oder auch Amorphis sollten noch erwähnt werden. Doom/Death der ganz alten Schule und ich will hoffen, dass GOS sich selber und den alten Wurzeln treu bleiben. Sehr starke Leistung!

graveyard

Tracks:
01 – Genesis
02 – Shadows Of Life
03 – Dreaming Of Some Day To Awake
04 – Memories Of The Future (We Are)
05 – Follow Me
06 – Mad World
07 – Solitude’s My Paradise
08 – Dead Earth
09 – There Will Come Soft Rains

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Order to Ruin – I am death

http://www.www.reverbnation.com/ordertoruin

VÖ: 02.05.2013

Eigenproduktion / CD / Melodischer Death Metal / Deutschland / 6 Songs

ORDER TO RUIN aus dem deutschen Lande wurde im Januar 2012 gegründet, aus der Asche der Band Grimblade und man ist sehr strebsam, denn im Jahre 2012 kam schon die Ep namens “Underworld Path” und ein Full Length namens “Reborn in Grimness” heraus. Im Mai 2013 knallt man dann schon wieder eine EP raus, die mir hier vorliegt, die aber der geneigt kostenlos downloaden kann (https://Www.soundcloud.com/order-to-ruin). Nachdem das Full Length doch einige Power Metal Aspekte inne hatte, hat man sich jetzt wieder aufs wesentlich konzentriert. Dafür musste man einige Protagonisten austauschen. Laut eigener Aussagen war es wieder mal Zeit für etwas Gas, mehr Groove und mehr aufs Maul. Und genau so klingt es auch. Nordischer Death Metal mit aggressiven Thrash, somit also melodisch und aggressiv und hinzukommen viele groovige Anleihen und ein bißchen Pathos. Die Burschen scheinen ja niemals zu schlafen und erfinden sich immer neu. Bin mal gespannt, ob sie bei dieser Richtung bleiben, besonders der “kurze “Rausschmeisser “BLeeding Heaven” hat es mir angetan. Sehr zügig und auf dem Punkt gebracht.Die verwendeten Keyboardparts dienen der Unterstützung und stehen somit nicht im Vordergrund, was ich sehr begrüße. Mit songs wie “I am death” oder ” Wipe them out” kann man sich durchaus sehen lassen, denn man bewegt sich ebenfalls technisch auf einen guten Niveau, aber “Bleeding heaven” hat mich am meisten überzeugt. Geiles Stück. So liebe ich den melodischen Death Metal. Coole Ep. Anchecken, definitiv.

order to ruin

Tracks:

1.Intro
2.I am death
3.Blinded by fear
4.Wipe them out
5.Innocence Lost
6.Bleeding heaven

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Euphoric Defilement – Ascending To The Worms

https://www.facebook.com/EuphoricDefilement

VÖ: 19.02.2013

Unique Leader Records / CD /Brutal Death Metal / USA / 11 Songs / 36:34 min

Ja, das Label Unique Leader Records ist ja für technische und brutale Musik bekannt, ist ja auch klar, denn dahinter verbergen sich ja auch die Deeds of Flesh Veteranen. Mit EUPHORIC DEFILEMENT haben die Burschen wieder eine ganz ordentliche Combo rausgehauen, die eben genau diese Symbiose ausscheidet. Brutal Death Metal mit technischen Raffinessen. Dabei bringen die Burschen es sogar auf den Punkt und verzetteln sich nicht in Kleinigkeiten oder fingerbetonte Kunststücke. Ziemlich geile Riffs haben die Burschen am Start und diese wissen sie auch in das technische Songwriting einzubauen. Das die Burschen fit an ihren Instrumenten sind, muss man ja wohl nicht sagen, oder. Natürlich werden auch die Grooveparts bzw. die Slamparts mit eingebaut, um den Ganzen eine gewisse Würze einzubauen. Ansonsten hat man noch einige kleine Spielereienen am Start. Überwiegend geht es natürlich brutal zu und es wird geblastet, bis der Notarzt kommt. “Dysfunction” ist so ein Beispiel dafür, sehr geiler Knüppelsong. Mit “„Echoes/Deprivation Of The Quintessential Source” nimmt man den Angriff ein wenig die Fläche, kleines Zwischenintro, bevor man dann wieder alles niedermetzelt.”A Peaceful Descent” als nächstes. Dieser Song geht dann natürlich in einen Knüppelsong über. “Consume to Defile” stellt ein schönes Intro da. Die Burschen haben immer kleine Wendungen mit eingebaut, welches das Album sehr interessant macht. Abstriche muss man lediglich bei dem eintönigen gutteralen Gesang machen, denn da ist überhaupt keine Abwechslung zu vernehmen. Ansonsten ein echt geiles brutales und technisches Death Metal Album. Gutes Debut der Amerikaner, klingt irgendwie wie eine technisch wie auch produktionsmäßige Erweierung von Brodequin und dass ist meines Erachtens definitiv ein Lob! Das Album hat mit 36 Minuten auch genau die richtige Länge. Seit 2009 lärmen die Amis zusammen, da kann man mal auf die Zukunft gespannt sein.

euphoric
Trackliste:
01. Intro [Quietus]
02. To Postulate Unconditional Perversions
03. Fragments Of The Paradigm
04. Rending Shades Of Deformity
05. Abolishing The Divine Structure
06. Dysfunction
07. Echoes/Deprivation Of The Quintessential Source
08. A Peaceful Descent
09. Consume To Defile
10. Ascending To The Worms
11. Virulent Affliction

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G.O.R.E.- Stand up sexy ladies , the boogie band is here

https://www.facebook.com/pages/GORE/131159466924091

VÖ: 12.04.2013

Khaaranus Production / Digi CD / Grind/Death / Tschechei / 13 Songs / 26:44 min

Wenn der Michal von Khaaranus Production mich anschreibt und fragt, ob ich seine neue Veröffentlichung reviewen möchte, kann man quasi ja nicht nein sagen. Khaaranus Production ist ein kleines, aber feines Label, welches immer wieder leckere Death/Grind Scheiben herausbringt. Ebenso wie BizzareeLeprous ober Obscene. Tschechen halt, alle kaputt, hehe. Die Band natürlich ebenfalls, hehe, ist klar. G.O.R.E steht für Grind of Rising Emotions, nur so am Rande. Seit 2000 sind sie dabei, die überwiegend osteuropäische Welt zu erobern und die Discography kann sich sehen und hören lassen. Zwei Demos und nun das dritte Album. Die Songtitel sagen alles aus, vor alle Lebensweisheiten. wie z.B. “Your high heels broke my heart but doesn´t hurt me” oder “Thanks daddy for all that you gave me”. Neben den Lebensweisheiten geht es textlich natürlich um Sex, Gore und Fun. Die netten Bilder um Booklet verraten dieses auch, aber das müßt ihr euch selber anschauen. Also kaufen. Musikalisch bieten die Burschen nichts neues, sind aber an ihren Instrumenten wirklich fit und wissen, wie an einen Grind/Death Song aufbaut. “Stand up ladies, the boogie man is here z.b.” Der schleppt sich so da hin, mit einen geilen Refrain ( man beachte die Zweistimme, erinnert an Little Pigs von Green Jelly) und wartet dann mit einen schnelleren Part auf- Ansonsten grindet man sich echt geil durch das 13 Song starke Album. Geblastet wird auch zwischendurch mal, aber eben auch immer die Uftatas mit eingebaut, die das Album recht abwechslungsreich gestalten. Nach knappen 27 Minuten ist der Spaß vorbei und man drückt automatisch die Repeattaste, denn sie bauen immer spaßige Elemente bzw. aussergewöhliche Passagen mit ein, so wie der Refrainpart bei “Your eyes remind me Ice Age squirrel”. Krankes Teil, unbedingt anhören. Die Burschen machen alles richtig, würde ich sagen, haben jetzt keine Übersongs geschrieben, aber besonders der Spaßfaktor ist sehr hoch, vor allem im Gesangsbereich und das macht dem Zuhörer einfach Laune. Muss ich wohl mal wieder live sehen, nützt ja nichts. Das Album dürfte jedem Goregrinder bzw. Grind/Deather gefallen. Anchecken! Daumen hoch für die “Boogie Band”!

G.O.R.E Boogie Band CD

 

Tracks:
1.     No madam, bed isn´t wright place for playing
2.     So nice, so sweet, so hot . so young . ohh my God!
3.     Tight to tight, thick to thick? So why are we together, honey?
4.     Don´t worry honey, I just want to see you inside out
5.     Twice is too much??? Thrice is not enought!!! I wanna scream all the night
6.     Stand up ladies, the Boogie Man is here
7.     Your eyes remind me Ice Age squirrel
8.     My tiny pussycat meowing and meowing. Where are you my tomcat?
9.     Give me something more than flowers, Mick!
10.     It doesn´t mean that we belong to each other after last night
11.     So many shits on my sheet
12.     Your high heels broke my heart but doesn´t hurt me
13.     Thanks daddy for all that you gave me

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