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Death feast Ultimate 2009 - Lay down your soul to the gods of death metal!

by meden


  Death Feast Ultimate

Turbinenhalle, Essen 2.10.2009




Na, eins war ja klar. Wenn Cannibal Corpse und Dying Fetus auf Tour sind und dann
noch Malevolent Creation, Vomitory und Evocation im Gepäck haben, müssen Ostfriesen
ihren Arsch bewegen und dorthin dackeln. Kollega Micha von Radio Gehacktes und der Joe
wurden eingesammelt und ab ging die Post.
In Essen angekommen musste man erst einmal ein paar Bierchen zischen, die man im Auto
hatte, denn aus der Turbinenhalle kam nicht wieder raus. Ordnungsamt sei Dank!

Als erstes traf ich dem Lohm von World Downfall. Im Hintergrund vernahmen wir die letzten
Atemzüge von „The modern slavery“. Die erste Band hatten wir wohl verpasst. Allerdings waren es
nicht „Grind Inc.", sondern Deadly Pale.


Okay, dann mal zum Tresen und ab ging die Post.


Evocation


Die Schweden waren ein Hauptgrund, warum wir da waren, obwohl wir sie schon auf dem Death
Feast gesehen hatten. Ich stehe auf diesen Schwedentod, der tweilweise sehr melidiös vorgetragen
wird.Leider waren sie mit einen schlechten Sound versehen, wie eigentlich alle Bands, aber das
störte mich jetzt nicht unbedingt. Ich stand ganze Zeit vor der Bühne und hab Bilder gemacht
und dort ging es eigentlich. Überwiegend beschäftigte man sich mit dem Material der neues
Scheibe „Dead Calm Chaos“ und diie Songs, insbesondere „Protected by what Gods“ machen
einfach nur Laune. Kann man sich immer geben, auch wenn der Frontman immer einen merkwürdigen
Eindruck bei mir hinterlässt.

Obscura aus München waren die nächsten und die CD fand ich echt cool, denn dieser Necrophagist-
Style klingt nicht übel, ausserdem war der Lempsch von Exposed Gut mal mit dabei, der durfte
aber nur Merchandise verkaufen. Technisch versierter Death/Grind, der mich aber live überhaupt nicht
interessierte. Der Sound war schlecht und die Mucke ist Live nicht abgehfähig

Vomitory aus Schweden enterten dann die Bühne und da ging es ab. So soll und muss brutaler
old school Death Metal schwedischer Machart klingen. Sehr impulsiv und eine gefährliche Mischung.
Weiß leider nicht mehr so genau die Songsauswahl, aber ich glaube, sie haben sogar „Redemotion“
gespielt. Egal, war auf jedenfall geil. Sehr riffbetonter Death Metal, der absolut ankam. Leider war
auch hier der Sound mäßig. Schade.


So langsam traf man in der gut gefüllten Turbinehalle auch die anderen Ostfriesen und die Jungens
von Burial Vault und das feiern ging weiter. Ausserdem wurde der Brasilianer von Seita mit seiner
Freundin gesichtet und ruckzuck hatte man wieder ein Jägermeister in der Hand.Gefährlich.


Malevolent Creation litten auch an einen scheiss Sound, aber die Florida Götter störte dieses
eher weniger. Die Burschen haben eine sehr geile Songauswahl und alle Möglichkeiten, dass
Publikum mitzureissen. Hammer. Der Frontmann hatte wie ein Hemd an, welches er offen trägt
und rannte rum, als ob er noch 18 wäre. Musikalisch merkt man der Band das Alter durchaus an,
dernn sie klangen sehr eingespielt. Schöner Florida Death Metal, live und auf Scheibe immer
wieder ein Renner. „The will to kill“ haute einen förmlich um. Schade nur, dass sie meinen Lieblings
song „Blood Brothers“ in einere schnelleren Version gespielt haben, denn so ging ein wenig die
Wuchtigkeit verloren. Egal, geiler Auftritt.



Danach hätte man gerne mal ein wenig verschaufen wollen, aber ging ja nicht. Also wieder an den
Tresen.


Über Dying Fetus muss man nicht mehr viele Worte verlieren. Definitiv die neuen Cannibal Corpse,
wenn man es auf die Livefähigkeit bezieht, denn auch DF sind so etwas von tight. Sie spielten
Sachen vom neuen Album, aber natürlich durften Klassiker nicht fehlen. Habe die Songsauswahl
leider nicht mehr so auf dem Schirm, weil irgendein Idiot mir die Digicam aus der Hand geschlagen
hat und ich diese während des DF Gigs suchen musste. Vergeblich, wie es sich später
herausstellte. Danke nochmal an die Security, die mir geholfen hatten. Bißchen frustriert konnte
ich den Gig jedoch doch noch geniessen, denn diese Mischung aus Death/Grind und Groove haut
alles weg.Der Moshpit ging ab wie ein Zäpfchen. „Killing on adrenaline“ sage ich nur.


Der Verlust der Kamera und den geilen Bilder wurde erstmal mit einem Ramazotti auf Eis betrunken.
 

Und schon ging es auch mit den Göttern meiner Jugend weiter.Da sie in Deutschland auch wieder
alte Songs spielen dürfen, konnte es nur ein großartiger Gig werden. Und so war es auch.
Cannibal Corpse waren, sind und werden immer Kult bleiben. So was von tight und explosiv.
Das ist brutaler Death Metal. Killeralben schreiben und dieses auch noch live umsetzen können.
Respekt, Freunde der Nacht,Respekt. Songs wie „ I will kill you“, „Unleasing the thirsty“, „Death
Walking terror“, „Pit of Zombies“, machten die Leute ziemlich kaputt. Am Ende durften die
Klasse wie „I cum blood“, „Fucked with a knife“ und natürlich „Hammer smashed face“ nicht fehlen
und ich glaube sogar noch in Erinerung zu haben, dass sie noch „A skull full of maggots“ gespielt
haben, bin mir da aber nicht sicher.

Großartiger Auftritt! Cannibal Corpse forever.


Nachdem man uns dann der Turbinenhalle verwies, tranken wir am Auto noch mit „Seita“ weiter,
legten uns irgendwann ins Auto, träumten von „Hammer smashed face“ und gegen mittag ging es
nach Hause!


Danke nochmal an Gordeon Music Promotion für den Backstagepass. Leider sind die Bilder jetzt
bei irgendjemand andern. Trotzdem ein Hammerkonzert!








 
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